Henry B. Cowles

Henry Booth Cowles (* 18. März 1798 in Hartford, Connecticut; † 17 mcm taschen sale. Mai 1873 in New York City) war ein US-amerikanischer Jurist und Politiker. Zwischen 1829 und 1831 vertrat er den Bundesstaat New York im US-Repräsentantenhaus.

Henry Booth Cowles wurde Ende des 18

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. Jahrhunderts in Hartford geboren. Seine Familie zog 1809 in das Dutchess County. Er graduierte 1816 am Union College in Schenectady. Cowles studierte Jura und begann nach dem Erhalt seiner Zulassung als Anwalt im Putnam County zu praktizieren. Zwischen 1826 und 1828 saß er in der New York State Assembly. Politisch gehörte Cowles der Anti-Jacksonian-Fraktion an. Bei den Kongresswahlen des Jahres 1828 wurde er im vierten Wahlbezirk von New York in das US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. gewählt, wo er am 4. März 1829 die Nachfolge von Aaron Ward antrat mcm taschen sale. Er schied nach dem 3. März 1831 aus dem Kongress aus. 1834 zog er nach New York City, wo er bis zu seinem Tod am 17. Mai 1873 als Anwalt tätig war. Sein Leichnam wurde auf dem Friedhof in Rhinebeck beigesetzt.

Abri IX

Das Abri IX liegt am Bettenroder Berg bei Reinhausen, in der Gemeinde Gleichen, unweit von Göttingen.

Es wurde zwischen 1988 und 1990 umfassend archäologisch untersucht. Das Abri IX nimmt zum einen durch seine intensive menschliche Nutzung, zum anderen durch die gemachten chronologischen und naturhistorischen Beobachtungen eine Sonderrolle unter den altsteinzeitlichen Fundplätzen Deutschlands ein.

Das Abri selbst ist etwa 11,5 m breit und etwa 3 m tief, die Höhe beträgt ca. 6,5 m. Der Innenraum hat etwa 30 m² Fläche. Insgesamt erbrachte die Grabung etwa 8.000 Steingeräte und knapp 20.000 Tierknochen. Es konnten mehrere Nutzungshorizonte zwischen Mittelpaläolithikum und Spätmesolithikum nachgewiesen werden.

Wie die Höhlen, so gehören auch die Abris zu den Orten, die seit der mittleren Altsteinzeit immer wieder von Menschen aufgesucht wurden. Hinzu kommen die außergewöhnlich guten archäologischen Bedingungen unter den Abris. Knochen erhalten sich häufig durch den hohen Kalkgehalt der abwitternden Gesteinsbrocken auch in kalkarmen Böden hervorragend. Zudem findet sich unter vielen niedersächsischen Abris eine genau datierbare Ablagerung von Flugasche (Tephra). Diese Asche stammt vom „Laacher-See-Vulkanausbruch“.

Bereits um das Jahr 1900 gab es im Leinetal bei Göttingen eine Reihe von Zufallsfunden von Tierknochen und Steingeräten, die offensichtlich mit nahegelegenen Abris in Verbindung standen. 1935 gab es eine erste Ausgrabung unter einem Abri im Klustal durch Dr. H. Krüger vom Städtischen Museum Göttingen. In den Jahren 1966 und 1970 wurden die bisher bekannten Fundstellen und Objekte durch Sickenberg und Raddatz publiziert, wobei auch erstmals auf eine Abri-Problematik und möglichen zukünftigen Forschungsschwerpunkt hingewiesen wurde. Ab 1979 entwickelte sich unter Leitung von Klaus Grote von der Kreisdenkmalpflege Göttingen ein fächerübergreifendes Forschungsprojekt zu den Abris im Leinetal. Bis 1992 wurden so rund 1500 Abris erfasst, davon konnten bisher über Sondagen und Probegrabungen 103 positiv archäologisch belegt werden. Besonders in der regionalen Forschungsgeschichte konnte durch das gesamte Projekt zur Abriforschung eine bestehende Lücke geschlossen werden.

Am Bettenröder Berg gelang es erstmals, unter einem Buntsandsteinabri eine mittelpaläolithische Begehung nachzuweisen. Dies ist insofern besonders, als dass die Entstehung der Abris aufgrund ihrer geologischen Kurzlebigkeit zumeist ins letzte Glazial datiert wird. Damit könnte im Leinebergland theoretisch zumindest mit dem Vorhandensein weiterer Altabris zu rechnen sein.

In der Fundschicht lagen elf geschlagene Artefakte aus Kieselschiefer. Das Material stammte wohl aus Flussschottern des westlichen Harzvorland oder der Oberweser. Der westliche Teil des Abri barg einige Knochen vom Wildpferd. Eine zugehörige Herd- oder Feuerstelle konnte nicht gefunden werden. Über Vergleiche des Inventars mit dem der nordhessischen Fundplätzen Buhlen und Fritzlar wird diese Besiedlungsphase ins altweichselzeitliche Micoquien datiert.

Nach einer etwas längeren Periode der Nichtbegehung findet sich ein wohl am ehesten ins Magdalenien IV-V zu datierender jungpaläolithischer Fundhorizont. In dieser Phase wurde der Innenraum auf einer Fläche von etwa 4 m2 mit ortsfremden Sandsteinplatten ausgelegt. Die Platten sind zwischen 6 und 30 cm groß und stammen wohl aus dem nahegelegenen Wendebach. Sie wurden dem anstehenden Buntsandstein wohl vorgezogen, weil sie nicht mehr aussandeten, sondern durch den Aufenthalt im Wasser kernhart waren. Die Platten wurden wohl als Sitzgelegenheiten, Arbeitsunterlagen und Kochplatten benutzt. Dies legt auch eine Reihe von Kratzspuren auf den Steinen nahe, die wohl am ehesten als Arbeitsspuren angesprochen werden müssen.

Als Jagdbeute dienten wohl vor allem Ren, Wildrind, Wildschwein, Hase und in größerer Anzahl Schneehühner. Rund 7 % der Knochen zeigten die Einwirkung von Feuer, was auf das Kochen der Nahrung hindeutet. Darüber hinaus weist die Anhäufung von Knochenfunden die Herdstelle zusätzlich als zentralen Bezugsort aus. Das Abri wurde wohl im Jungpaläolithikum noch mindestens weitere zwei Male aufgesucht. Allerdings handelte es sich wohl nur um kurzzeitige Begehungen, die keine größeren Fundansammlungen zurückließen.

Direkt unterhalb des Laacher Tuffs findet sich eine spätpaläolithische Begehungsphase. Der Innenraum wird erneut zumindest teilweise mit einem Steinpflaster versehen. Diesmal dominiert allerdings Gesteinsbruch vom Berg selbst. Auch hier findet sich eine Feuerstelle.

Das Jagdwild orientiert sich mit Rothirsch, Wildschwein und Reh eher an waldgebundene Arten. Einige wenige verkohlte Haselnussschalen können als mögliche Beweise von Sammeltätigkeiten gedeutet werden. An diesem veränderten Nahrungsangebot zeigt sich sehr deutlich der ablaufende Klimawechsel. Unter den Steinartefakten dominiert nun nordischer Flint mit 41 Stücken. Zwei dieser Artefakte lassen sich eindeutig als Federmesser ansprechen, womit eine Begehung durch die Federmessergruppe wahrscheinlich wird.

Bereits die erste Begehungsphase über dem Laacher Tuff enthält ein deutlich mesolithisches Inventar. Über die gefundenen Schalen der damaligen Schneckenfauna lässt sich diese erste Begehung noch ins Präboreal datieren.

Im folgenden Boreal wurde das Abri in kürzeren Abständen häufiger aufgesucht. Innerhalb der daraus resultierenden Schichtenpackung findet sich eine ganze Reihe von Feuerstellen. Das Sammeln von Nüssen und Früchten wird nun wichtiger, zumindest finden sich größere Mengen verkohlter (unbestimmbarer) Fruchtreste und vor allem Haselnussschalen. Zu diesen Funden passt auch ein als Nussknacker gedeutetes Gerät, mit einer gepickten Mulde auf der Oberseite, offenbar ein Unterlegstein zum Aufschlagen der Schalen.

Oberhalb einer dünnen, fast fundfreien Schicht findet sich der ausgedehnteste mesolithische Wohnplatzhorizont. Neben den bereits genannten Nahrungsquellen finden sich hier auch Süßwassermuscheln, teils zu Schmuck verarbeitet

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. Es gibt erneut eine zentrale Herdstelle.

Die Besonderheit dieses Siedlungshorizontes sind aber die zwei Kinderbestattungen, die nahe der westlichen Rückwand entdeckt wurden. Es handelte sich um einen etwa anderthalb Jahre alten Jungen, und um ein etwa zweieinhalb bis drei Jahre altes Mädchen. Bei beiden handelte es sich um die zum Aufindungszeitpunkt einzigen gesicherten mesolithischen Bestattungen in Niedersachsen. Direkte AMS-Datierungen der Menschenreste konnten allerdings inzwischen einen eisenzeitlichen Zusammenhang der Kinderbestattungen nachweisen (Grab I: ca. 460 v.Chr.; Grab II: ca. 800 v mcm taschen sale.Chr.).

Aus dem Spätmesolithikum liegen noch einmal zwei Siedlungsphasen vor. Aus diesem Horizont liegt ein reichhaltiges Fundmaterial vor, das erneut vor allem Knochen und Steingeräte beinhaltet. Erstmals liegen auch frühe Zeugnisse eines langsamen Überganges zur neolithischen Wirtschaftsweise vor. Es fanden sich wenige verkohlte Getreidereste von Gerste und Emmer. Unter den Tierknochen gibt es Hinweise auf Ziege und Schaf.

Auch unter den Steingeräten finden sich ebenfalls auffällige Stücke, zwei klingenförmige Flintabschläge mit Sichelglanz, die in ihrer Form den altneolithisch Bandkeramischen „Erntemesser“ sehr nahestehen. Dies legt für diese spätmesolithischen Bewohner einen zumindest entfernten Kontakt zu einer frühen Bauernkultur nahe.

Koordinaten:

Kreis Düren (1816–1971)

Der erste Kreis Düren war von 1816 bis 1971 ein Landkreis im ehemaligen Regierungsbezirk Aachen. Mit diesem gehörte er zunächst zur Rheinprovinz und seit 1946 zu Nordrhein-Westfalen. Kreisstadt war Düren, das auch Kreisstadt des erweiterten Kreises Düren blieb.

Der Kreis hatte etwa die Form eines unregelmäßigen Fünfecks. . Er bestand aus 24 Bürgermeistereien mit 88 Gemeinden. Im Jahr 1905 wurden 96.431 Einwohner gezählt.

Der Kreis Düren grenzte 1971 im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Kreise Jülich, Bergheim (Erft), Euskirchen, Schleiden, Monschau und Aachen.

Der Kreis Düren wurde 1816 aus den ehemaligen französischen Kantonen Düren und Froitzheim sowie Teilen der benachbarten Kantone Eschweiler mcm taschen sale, Kerpen, Linnich und Monschau gebildet. Der Kreis war zunächst in 27 Bürgermeistereien gegliedert. Im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts wurden die Bürgermeistereien Bergstein und Straß zur Bürgermeisterei Straß-Bergstein fusioniert und die Bürgermeisterei Ollesheim in die Bürgermeisterei Nörvenich eingegliedert. Mit der Einführung der Gemeindeordnung für die Rheinprovinz von 1845 wurden die meisten Bürgermeistereien des Kreises in mehrere Gemeinden untergliedert. Düren erhielt 1856 die Rheinische Städteordnung. Im Kreis Düren bestanden seitdem auf einer Fläche von 563 km² 25 Bürgermeistereien mit insgesamt 89 Gemeinden:

Die Gemeinde Pissenheim wurde 1919 in Muldenau umbenannt. Wie in der gesamten Rheinprovinz wurden seit dem 1. Januar 1928 die Bürgermeistereien des Kreises als Ämter bezeichnet. Am 1. Januar 1932 verlor der Landkreis Düren die Gemeinden Hastenrath und Nothberg, die in die Stadt Eschweiler im Landkreis Aachen eingemeindet wurden. In den 1930er Jahren wurde die Zahl der Ämter verringert und mehrere kleine Gemeinden verloren ihre Eigenständigkeit:

Nach dem Zweiten Weltkrieg änderte sich der amtliche Namen einiger Gemeinden:

Bis zum Beginn der nordrhein-westfälischen Gebietsreformen war der Kreis Düren in insgesamt 83 Gemeinden gegliedert:

Am 1. Januar 1969 wurden die Gemeinden des Amtes Nörvenich bis auf die Gemeinde Wissersheim zur neuen, größeren Gemeinde Nörvenich zusammengeschlossen. Am 1. Juli 1969 trat das Gesetz zur Neugliederung von Gemeinden des Landkreises Düren in Kraft:

Gleichzeitig schied die Gemeinde Wissersheim durch das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Euskirchen aus dem Kreis Düren aus und wurde in die Stadt Erftstadt im Kreis Euskirchen eingegliedert. Das Amt Nörvenich wurde aufgelöst.

Am 1. Oktober 1969 wurde aus dem Landkreis der Kreis Düren, der bis zu seiner Auflösung noch aus 43 Gemeinden bestand.

Am 1. Januar 1972 trat das Aachen-Gesetz in Kraft:

Durch den Kreis Düren verliefen folgende römische Wege:

In der Liste werden nur Parteien und Wählergemeinschaften aufgeführt, die mindestens zwei Prozent der Stimmen bei der jeweiligen Wahl erhalten haben.

Stimmenanteile der Parteien in Prozent

Fußnote

1 1948: zusätzlich: RVP: 9,5 %

Am 1. Juli 1956 wurde dem damaligen Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen DN zugewiesen.

Vor der Gründung Nordrhein-Westfalens im heutigen Gebiet Nordrhein-Westfalens aufgelöste (Land-)kreise: Bilstein | Blankenheim | Bochum | Brakel | Bünde | Dortmund | Duisburg | Düsseldorf | Elberfeld | Eslohe | Essen | Geilenkirchen | Gelsenkirchen | Gemünd | Gimborn | Gladbach | Grevenbroich-Neuß | Gummersbach | Hagen | Hamm | Hattingen | Heinsberg (1816–1932) | Homburg | Hörde | Kempen | Krefeld | Lechenich | Lennep | Medebach | Mettmann | Montjoie | Mülheim am Rhein | Mülheim an der Ruhr | Neuß | Opladen | Rahden | Rheinbach | Rheinberg | Ruhrort | Schwelm | Solingen | Solingen-Lennep | Uckerath | Waldbröl | Wipperfürth

Ehemalige nordrhein-westfälische (Land-)kreise: Aachen (1816–1971) | Aachen (1972–2009) | Ahaus | Altena | Arnsberg | Beckum | Bergheim (Erft) | Bielefeld | Bonn | Borken (1816–1974) | Brilon | Büren | Coesfeld (1816–1974) | Detmold | Dinslaken | Düren (1816–1971) | Düsseldorf-Mettmann&nbsp

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;| Erkelenz | Geilenkirchen-Heinsberg | Geldern | Grevenbroich | Halle (Westf.) | Höxter (1816–1974) | Iserlohn | Jülich | Kempen-Krefeld | Köln | Lemgo | Lippstadt | Lübbecke | Lüdenscheid | Lüdinghausen | Meschede | Minden | Moers | Monschau | Münster | Paderborn (1816–1974) | Rees | Rhein-Wupper-Kreis | Schleiden | Selfkantkreis Geilenkirchen-Heinsberg | Siegen | Siegkreis | Soest (1817–1974) | Steinfurt (1816–1974) | Tecklenburg | Unna (1930–1974) | Warburg | Warendorf (1816–1974) | Wiedenbrück | Wittgenstein

Pizzo Peloso

Der Pizzo Peloso vom Passo della Maggia her gesehen

Der Pizzo Peloso ist ein Berg im Schweizer Kanton Tessin zwischen dem Onsernone-Tal und dem Maggia-Tal. Der Gipfel liegt auf 2’064 m ü. M. Nachbargipfel im Süden ist der Pizzo della Croce.

Es gibt keinen offiziellen Weg auf den Pizzo Peloso. Ein Weg quert jedoch seine Nordflanke vom nordwestlich gelegenen Passo della Bassa ( MCM Umhängetaschen Leder

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; padding:0px; margin:0px;“>1804&nbsp mcm taschen sale;m) zum östlich gelegenen Passo della Maggia (1973&nbsp mcm taschen sale;m). Von hier aus muss der Gipfel weglos erstiegen werden. Nach der SAC-Wanderskala entspricht dieser Anstieg einem Schwierigkeitsgrad T3 bis T4. Von Berzona (Valle Onsernone) muss man mit ca. 5 Stunden bis auf den Gipfel rechnen.