Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken

Der Deutsche Sportclub für Fußball-Statistiken (DSFS) ist in Deutschland der größte Verein für Fußball-Statistiker.

Der DSFS wurde am 1. Juli 1971 als Organisation der deutschen Fußball-Statistiker gegründet. Er befasst sich mit der statistischen Erfassung des nationalen und internationalen Fußballs in der Vergangenheit und Gegenwart. Der DSFS ist ein als gemeinnützig anerkannter eingetragener Verein mit Sitz in Wiesbaden. Die Eintragung ins Vereinsregister erfolgte im Jahre 1979. Zum Verein mit seinen rund 400 Mitgliedern gehören auch namhafte Fußballgeschichtsautoren wie Hardy Grüne und Mitglieder aus europäischen Staaten. Die mehr als 200 aktiven DSFS-Mitglieder sind regional organisiert. Sie sind auch Ansprechpartner für regionale und überregionale Medien sowie für Verbände und Vereine zum Thema Fußball.
Die Ergebnisse seiner nicht gewinnorientierten Arbeit sind in bisher über 260 Büchern dokumentiert. In ihnen werden die gesammelten Ergebnissen, Tabellen und Statistiken zu Vereinen und Spielern veröffentlicht. Die bekannteste dieser Publikationen ist das Jahrbuch Deutscher Fußball-Almanach (bis 2009:Deutschlands Fußball in Zahlen). Darüber hinaus wird ein Archiv geführt, in welchem die Daten gesammelt werden und im Bedarfsfall den Mitgliedern zur Verfügung stehen.
Der Verein wird vom Vorstand geführt. Ihm gehören sechs Mitglieder sowie ein Geschäftsführer an. Daneben sind mehrere Projektleitungen in das Tagesgeschäft eingebunden.
Die regionalen Projektleitungen haben folgende Struktur:
Weitere Projekt- und Arbeitsgruppen befassen sich mit nachstehenden Themen:
Für die Erstellung des Buches Deutscher Fußball Almanach gibt es eine eigene Projektgruppe.
Im Regelfall sind die Regional- bzw. Arbeitsgruppen noch weiter unterteilt. So gibt es z. B. in der Regionalgruppe Nord Arbeitsgruppenleiter für Landes- oder Bezirksverbände. In den Regional-/Arbeitsgruppen werden im Wesentlichen folgende statistischen Daten recherchiert, aufbereitet, archiviert und ggf. in Form von Büchern bzw. E-Books veröffentlicht:
Die Interessenlagen der Mitglieder sind zum Teil sehr unterschiedlich. Eine kleine Arbeitsgruppe befasst sich z. B. mit dem Fußball vor 1945. Es sind Bücher über den Fußball aus Schlesien von 1900 bis 1945 und über den Fußball in Westdeutschland von 1902 bis 1933 erschienen. Auch die Gauligen von 1933 bis 1945 dürfen nicht fehlen.
Viele Mitglieder leisten teilweise sehr intensive Archivarbeit. Sie „wühlen“ sich durch alte Zeitungen in den verschiedenen Landes-, Universitäts- oder Staatsbibliotheken. Mit Hilfe moderner Technik werden unzählige Informationen digitalisiert und dann in der Folge durch Stäbe von interessierten Mitgliedern aufbereitet, validiert und dem DSFS-Archiv zugeführt bzw. für Buchveröffentlichungen vorgehalten.
Neben der Dokumentation der Arbeitsergebnisse in Büchern gibt der Verein für seine Mitglieder 5x jährlich das DSFS-Magazin heraus. Es enthält ausführliche Berichte über das Vereinsgeschehen (Berichte des Vorstandes, Berichte aus den Regionen, Buchbesprechungen etc.). Mit dem Magazin-Anhang erhält jedes Mitglied zudem verschiedenste statische Datenzusammenstellungen. Diese Daten werden von Mitgliedern erstellt und optisch ansprechend aufbereitet. Sie sind oft außergewöhnlich und sonst nirgendwo zu erhalten.

Schokoladen-Kosmee

Schokoladen-Kosmee
Die Schokoladen-Kosmee (Cosmos atrosanguineus) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

Die Schokoladen-Kosmee ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 40 bis 60 Zentimetern erreicht. Die Blütezeit reicht von Juli bis September. In den körbchenförmigen Blütenständen gibt es Zungen- und Röhrenblüten.
Die Pflanzen stammen weltweit von einem einzigen Klon, der durch vegetative Vermehrung reproduziert wird. Da sie selbststeril sind, können die Pflanzen keine fruchtbaren Samen bilden; sie pflanzen sich durch fleischige Wurzelknollen fort oder werden in Gewebekultur vermehrt. Um die Arterhaltung zu sichern, bewahrt Kew Gardens Bildungsgewebe der Pflanze in Flüssigstickstoff auf.
Ihr Duft, der an Zartbitterschokolade erinnert, entfaltet sich bei warmem Sommerwetter in den späten Nachmittagsstunden. Sie wird manchmal als Schokoladenblume bezeichnet, unterscheidet sich aber von der echten Schokoladenblume (Berlandiera lyrata) vor allem durch ihre Blütenfarbe, die von einem dunkelvioletten Braunton bis dunkelrot variiert. Weitere deutsche Trivialnamen für Cosmos atrosanguineus sind Schwarze Kosmee, Duft-Schokoladen-Blume oder, wie alle Arten der Gattung, Kosmee und Schmuckkörbchen.
Die Heimat der Kosmee ist Mexiko, der genaue Herkunftsort ist aber nicht bekannt. Wissenschaftler nehmen an, dass diese Pflanzenart aus Zimapán, Hidalgo stammt.
Die Kosmee wurde anfangs den Zweizähnen (Bidens) zugeordnet und erstmals 1861 von Karl Eduard Ortgies als Bidens atrosanguineus (Hook.) Ortgies ex Regel beschrieben. William Jackson Hooker stellte sie 1894 in die neue Gattung Cosmos als Cosmos diversifolius var. atrosanguineus Hook. (Basionym).
1835 erhielt William Thompson (1823–1903), der Gründer der Samenfirma Thompson & Morgan Samen aus Mexiko und begann sie in seiner Gärtnerei in Ipswich in Großbritannien zu vermehren. Er überließ Joseph Hooker in Kew Gardens einige Samen. In der Wildnis gilt die Pflanze seit 1902 als ausgestorben, sie wird nur noch als Zierpflanzen kultiviert. Alle Pflanzen entstammen Ablegern aus Kew Gardens. 2010 wurden in Neuseeland fruchtbare Exemplare dieser Pflanze entdeckt, die es erlauben, Kreuzungen und neue Sorten zu züchten.
Die Schokoladen-Kosmee benötigt sonnige Standorte. Die Knolle ist frostempfindlich, sie muss im Herbst aus dem Boden genommen und kühl gelagert werden. Im folgenden Frühjahr kann sie wieder ausgepflanzt werden. Die Vermehrung erfolgt über Wurzelschnitte.

Ivan Cavaleiro

2 Stand: 30. Juni 2015
Ivan Ricardo Neves Abreu Cavaleiro (* 18. Oktober 1993 in Vila Franca de Xira, Lissabon) ist ein portugiesischer Fußballspieler, der derzeit bei Benfica Lissabon unter Vertrag steht.

Ivan Cavaleiro kommt aus der Jugend des portugiesischen Rekordmeisters Benfica Lissabon. Mit der Wiedereinführung der B-Mannschaft Benficas im Jahr 2012 wurde Cavaleiro in seiner ersten Profisaison sofort Stammspieler. Nach einer starken ersten Saison und einem guten Start in die Saison 2013/14, schaffte Cavaleiro den Sprung in die erste Mannschaft.
Ivan Cavaleiro hat von der U-17 bis zur U-21-Nationalmannschaft Portugals alle Stationen durchlaufen. Mit der U-20-Auswahl nahm er an der U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2013 teil, wo er in vier Spielen zum Einsatz kam. Am 14. August 2013 debütierte Cavaleiro bei einem Freundschaftsspiel gegen die Schweiz für die U-21-Auswahl. Das Spiel endete mit einem 5:2-Sieg, bei dem Cavaleiro einen Hattrick erzielte. Am 5. März 2014 gab Cavaleiro unter Nationaltrainer Paulo Bento sein Debüt in der A-Nationalmannschaft.
Yhoan Andzouana | Farès Bahlouli | Tiémoué Bakayoko | Guido Carrillo | Ricardo Carvalho | Ivan Cavaleiro | Fábio Coentrão | Hélder Costa | Raphaël Diarra | Nabil Dirar | Elderson Echiéjilé | Fabinho | Thomas Lemar | Vágner Love | Kylian Mbappe | Beneddine Mehdi | João Moutinho | Paul Nardi | Kévin Ndoram | Jonathan Mexique | Mario Pašalić | Andrea Raggi | Bernardo Silva | Danijel Subašić | Seydou Sy | Jérémy Toulalan (C) | Adama Traoré | Almamy Touré | Lacina Traoré | Wallace
Trainer: Leonardo Jardim

Čakov u Českých Budějovic

Čakov (deutsch Groß Cekau, auch Großtschekau) ist eine tschechische Gemeinde mit 238 Einwohner (31. Dezember 2007). Sie liegt 12 km westlich von České Budějovice in 450 m ü.M., am Rande des Blanský les im Okres České Budějovice. Östlich fließt der Dehtářský potok.
Ähnlich wie das 2,5 km westliche Holašovice ist das 1262 erstmals erwähnte Čakov ein typisches Dorf mit alten Bauernhäusern.
Das Zentrum des Dorfes bildet die frühgotische St.-Linhardskirche, in der sich das Grabmal des Jiří Čakovec von Bohuslavice aus dem Jahre 1529 befindet. Weitere Plastiken aus dem 16. Jahrhundert, die die heiligen Linhart, Prokop und Korbinian darstellen, sowie eine Statue der Madonna aus dem 15. Jahrhundert sind heute in der Alšova jihočeská galerie auf Schloss Hluboká nad Vltavou ausgestellt.
Im Norden der Gemeinde liegt das Erholungsgebiet am Teich Dehtář.
Zur Gemeinde Čakov gehören die Ortsteile Holubovská Bašta (Baschten) und Čakovec (Klein Cekau, Kleintschekau).
Adamov | Bečice | Borek | Borovany | Borovnice | Boršov nad Vltavou | Bošilec | Branišov | Břehov | Budweis | Čakov | Čejkovice | Čenkov u Bechyně | Čížkrajice | Dasný | Dívčice | Dobrá Voda u Českých Budějovic | Dobšice | Dolní Bukovsko | Doubravice | Doudleby | Drahotěšice | Dražíč | Dříteň | Dubičné | Dubné | Dynín | Habří | Hartmanice | Heřmaň | Hlavatce | Hlincová Hora | Hluboká nad Vltavou | Homole | Horní Kněžeklady | Horní Stropnice | Hosín | Hosty | Hradce | Hranice | Hrdějovice | Hůry | Hvozdec | Chotýčany | Chrášťany | Jankov | Jílovice | Jivno | Kamenná | Kamenný Újezd | Komařice | Kvítkovice | Ledenice | Libín | Libníč | Lipí | Lišov | Litvínovice | Ločenice | Mazelov | Mladošovice | Modrá Hůrka | Mokrý Lom | Mydlovary | Nákří | Nedabyle | Neplachov | Nová Ves | Nové Hrady | Olešnice | Olešník | Ostrolovský Újezd | Petříkov | Pištín | Planá | Plav | Radošovice | Roudné | Rudolfov | Římov | Sedlec | Slavče | Srubec | Staré Hodějovice | Strážkovice | Strýčice | Střížov | Svatý Jan nad Malší | Ševětín | Štěpánovice | Temelín | Trhové Sviny | Týn nad Vltavou | Úsilné | Včelná | Vidov | Vitín | Vlkov | Vrábče | Vráto | Všemyslice | Záboří | Zahájí | Závraty | Zliv | Zvíkov | Žabovřesky | Žár | Žimutice

Asienspiele 2014/Leichtathletik

Bei den Asienspielen 2014 in Incheon, Südkorea wurden vom 27. September bis 3. Oktober 2014 47 Wettbewerbe in der Leichtathletik ausgetragen, 23 für Damen und 24 für Herren.

Das Finale wurde am 28. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 28. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 29. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 27. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 28. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 30. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 29. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 29. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 28. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 30. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 30. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 27. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 28. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 28. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 29. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 27. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 28. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 27. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 2. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 30. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 29. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 27. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 29. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 28. September ausgetragen.
Das Finale wurde am 1. Oktober ausgetragen.
Das Finale wurde am 29. September ausgetragen.
Badminton | Baseball | Basketball | Beachvolleyball | Bogenschießen | Bowling | Boxen | Cricket | Fechten | Fußball | Gewichtheben | Golf | Handball | Hockey | Judo | Kabaddi | Kanu | Karate | Leichtathletik | Moderner Fünfkampf | Radsport | Reiten | Rhythmische Sportgymnastik | Ringen | Rudern | Schießen | Schwimmen | Segeln | Sepak Takraw | 7er-Rugby | Soft Tennis | Softball | Squash | Synchronschwimmen | Taekwondo | Tennis | Tischtennis | Trampolinturnen | Triathlon | Turnen | Volleyball | Wasserball | Wasserspringen | Wushu

Das Kreuz von Golgatha

Das Kreuz von Golgatha (Originaltitel: Golgotha) ist ein französisches Passionsdrama aus dem Jahre 1935 von Julien Duvivier mit Harry Baur, Jean Gabin und Robert Le Vigan als Jesus Christus in den Hauptrollen.

Die Geschichte erzählt im Wesentlichen den Leidensweg Jesu Christi in der Karwoche nach; beginnend mit dem Palmsonntag bis zu seiner Wiederauferstehung. Endpunkt des ebenso weihe- wie würdevollen Filmdramas ist Christi Himmelfahrt.
Das Kreuz von Golgotha wurde von Oktober 1934 bis Februar 1935 gedreht und erlebte am 10. April 1935 in Paris seine Uraufführung. Während Golgotha, so der Originaltitel, im nationalsozialistischen Deutschen Reich Adolf Hitlers mit Aufführungsverbot belegt wurde, erlebte das religiöse Drama im katholischen Ständestaat Österreich am 31. Januar 1936 in Wien seine deutschsprachige Erstaufführung in Anwesenheit von Bundespräsident Miklas und Kardinal Innitzer. Die deutsche Erstaufführung erfolgte erst nach dem Krieg, am 30. Oktober 1953.
Offenbar wurden die Dreharbeiten von einigen Witterungsproblemen begleitet. Wie die Österreichische Film-Zeitung (ÖFZ) in ihrer Ausgabe vom 3. November 1934 auf Seite 6 berichtete, hatte ein Sturm die Filmbauten am Außendrehort Algier zerstört. Daraufhin zog Duvivier die ersten Atelieraufnahmen vor und drehte laut ÖFZ vom 22. Dezember 1934 die Außenaufnahmen im Dezember 1934 in Algier. Mit weiteren Atelieraufnahmen in den Studios von Boulogne-Billancourt wurden die Dreharbeiten laut ÖFZ vom 8. Februar 1935 noch im selben Monat abgeschlossen.
Christus-Darsteller Robert Le Vigan spielte hier ausnahmsweise eine überragend positive Figur; normalerweise war er in seiner Filmkarriere nahezu durchgehend auf abgründige, finstere und böse Charaktere abonniert.
Die Filmbauten schuf Jean Perrier, Robert Vernay und Jean Stelli dienten Duvivier als Regieassistenten. William H. Clothier, der sich zu dieser Zeit gerade in Europa aufhielt, war, neben Marc Fossard und Robert Juillard, einer von mehreren einfachen Kameraleuten, die Chefkameramann Jules Kruger zuarbeiteten. Jacques Iberts Musik wurde vom Walther Straram-Orchester unter der Leitung von Maurice Jaubert eingespielt.
Der Film erhielt in den USA, wo er 1937 angelaufen war, den NBR Award vom amerikanischen National Board of Review.
Wiens Neue Freie Presse berichtete am Tag nach der Wiener Premiere in ihrer Ausgabe vom 1. Februar 1936: „Dieser Film, der nichts Geringeres unternimmt als das Leben Christi darzustellen, ist in fast allen seinen Teilen ein wenig stilisiert und überall ins Monumentale gesteigert. Er beginnt mit dem Einzug Jesu in Jerusalem und spannt in einer dramatisch geschickt aufgebauten Steigerung der äußeren Geschehnisse den Bogen der Handlung bis zur Kreuzigungsszene, zur Auferstehung und zur Erscheinung des Heilandes unter seinen Jüngern. (…) Aus turbulenten Massenszenen entwickelte sich in einer großen, edlen Linie das Geschehen, das hier ganz und gar auf die filmischen Möglichkeiten abgestellt blieb. Zweifellos war es ein schwierig zu lösendes Problem, den Szenenablauf so zu formen, daß der Zuschauer die ihm bekannte Handlung nichts als eintönig oder gar blasphemisch empfinde. Diese Aufgabe wurde durchaus bewältigt.“
Das Lexikon des internationalen Films schrieb: „Der Vorspann betont, die Darstellung beschränke sich auf den äußeren Verlauf der Ereignisse und maße sich nicht an, damit an das „Mysterium der Passion zu rühren“. In der Tat wirkt der Film dort am überzeugendsten, wo er mit aufwendiger Technik profane Realitäten (Massenszenen, Bauten, Charakterstudien) frei gestalten oder seine Akzente auf den politischen Hintergrund des Geschehens setzen kann. Für die Dialoge wurden ausschließlich Textstellen der Evangelien benutzt. In der gekürzten deutschen Verleihfassung sind beinahe sämtliche Großaufnahmen Christi geschnitten worden; wohl in der Überzeugung, daß die Darstellung Jesu der Distanz bedarf.“
Halliwell‘s Film Guide charakterisierte den Film wie folgt: „Impressive version made at a time when the portrayal of Christ was still virtually taboo“.
Die Filmfachzeitschrift Variety befand: „An accomplishment that should bring world-wide prestige to the French film industry“.
Hal Erickson schrieb: „Julien Duvivier’s most controversial production to date, 1935’s Golgotha is an ambitious and expensive retelling of the Last Days of Jesus. Robert le Vigan plays the Son of God, but as often happens in films of this nature he is upstaged by the villains, Herod (Harry Baur), Pontius Pilate (Jean Gabin) and Judas (Lucas Gridoux). All of Jesus‘ dialogue is taken directly from the Scriptures, with no movie-style adornments: le Vigan delivers these lines with sincerity and quiet grace. Considering the anti-Semitism prevalent in Europe during the 1930s, the question of the Jews‘ responsibility for Jesus‘ death is handled with restraint; blame is squarely laid on the shoulders of a handful of conspirators, rather than an entire race. A throwback to the religious films that Duvivier had made during the silent era, Golgotha may seem a bit old-fashioned and stilted when seen today: one contemporary reviewer has likened the film to a display of picture post-cards.“