Andrew Zimmern

Andrew Zimmern (* 4. Juli 1961 in New York, USA) ist ein US-amerikanischer Showmaster, Journalist und Autor. Er wurde durch die Sendung Der Alles-Esser – So schmeckt die Welt bekannt.

Zimmern wurde in New York geboren, wo er auch aufwuchs. Der jüdische Zimmern besuchte die Dalton School und danach das Vassar College. Danach war er als Geschäftsführer oder Manager von verschiedenen Restaurants tätig, hielt Vorlesungen und schrieb erste Bücher.
Am Anfang der 1990er Jahre war Zimmern drogen- und alkoholsüchtig und dazu obdachlos. In dieser Zeit stahl er Geld, um zu überleben.
Im Café Un Deux Trois war er fast fünf Jahre Chefkoch. Dort sammelte er viele kulinarische Erfahrungen. 2006 war er im Travel Channel mit Bizarre Foods with Andrew Zimmern erstmals zu sehen. 2009 wurde die Sendung in Andrew Zimmern’s Bizarre World umbenannt. 2012 gab es mit Bizarre Foods America ein Spin-Off zu den vorherigen Sendungen.
Zimmern ist verheiratet und Vater eines Sohnes. Mit seiner Familie lebt er in Edina, Minnesota.

Fall Leonarda Dibrani

Der Fall Leonarda Dibrani bezieht sich auf die politischen Unruhen in Frankreich im Oktober 2013, die rund um die Abschiebung Leonarda Dibranis, einer jungen Roma aus dem Kosovo, entstanden.
Leonarda Dibrani war zum Tatzeitpunkt 15 Jahre alt. Ihre Familie stammt ursprünglich aus dem Kosovo, wobei ihre Mutter und ihre Geschwister allesamt in Italien geboren wurden. Ihre Familie lebte bis 2008 in Fano/Italien. Die Kinder fehlten regelmäßig in der Schule und wurden Betteln geschickt. Der Vater, Resat Dibrani, war trotz Bemühungen der Stadt Fano nicht ins Arbeitsleben integrierbar und wurde zumeist verhaltensbedingt gekündigt. Sein Zubrot verdiente er als Schrottsammler. Die Stadt Fano plante aufgrund der Kindswohlgefährdung die Entziehung der Kinder. Um der Entziehung zu entgehen, floh die Familie 2008 nach Frankreich. Bei ihrer Ankunft verbrannten die Eltern alle Urkunden und Reisepässe und stellten Asylanträge. Als Grund für die Asylbedürftigkeit wurde die Diskriminierung als Roma im Kosovo angegeben. Als die wahre Herkunft herauskam, wurden die Asylanträge als offensichtlich unbegründet abgelehnt. Versuche die Asylbescheide rechtlich anzufechten scheiterten, sodass schlussendlich die Abschiebung beschlossen wurde.
Da Minderjährige nicht ohne Sorgeberechtigten abgeschoben werden können, zerstreute sich die Familie an unterschiedliche Unterkünfte, sodass eine gemeinsame Abschiebung vorerst unmöglich war. Resat Dibrani wurde 2 Wochen vor dem Vorfall alleine abgeschoben. Die Mutter und die Kinder wurden lokalisiert, festgenommen und abgeschoben. Die Schülerin wurde während eines Schulausflugs verhaftet. Dies führte zu den landesweiten Protesten.
Das nach Meinung der Betroffenen inakzeptable Angebot des französischen Präsidenten François Hollande auf die nachfolgende Krise hat zu heftiger Kritik von allen Seiten geführt, einschließlich seiner eigenen sozialistischen Partei.
Jean-François Copé, Parteichef der zweitgrößten Partei in Frankreichs UMP, kündigte daraufhin an, ein neues Gesetz zum Geburtsortsprinzip in Frankreich vorzuschlagen. Bereits am darauf folgenden Tag gab Innenminister Manuel Valls bekannt, Präsident Hollande wolle das Asylrecht anpassen, um ähnliche Fälle in Zukunft zu vermeiden.
Der Sturz im April 2014 von Harlem Désir, der ehemalige Präsident der französischen Sozialistischen Partei wurde teilweise von seiner unangemessenen Haltung während des Dibrani Fall erläutert, als er seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass nicht nur Leonarda, sondern auch andere Mitglieder ihrer Familie würde erlaubt werden, nach Frankreich zurückzukommen.

Plauenscher Grund

Der Plauensche Grund ist eine Landschaftseinheit in Sachsen und stellt einen besonders engen Abschnitt des Kerbtals der Weißeritz dar. Der Plauensche Grund bricht in den Elbtalkessel und verbindet diesen wie sonst nur noch der Lockwitzgrund mit einer ausgeprägten Talweitung im Erzgebirgsvorland. In der Vergangenheit stand die Bezeichnung Plauenscher Grund auch für das Döhlener Becken, in dem sich heute die Stadt Freital ausbreitet.

Er beginnt in Potschappel, einem Stadtteil von Freital, und erstreckt sich bis Plauen in Dresden, wonach der Grund benannt ist. Der Plauensche Grund ist etwa drei Kilometer lang und stellt, da er nur wenige Kilometer von der Dresdner Altstadt entfernt ist, einen wichtigen Frischluftkorridor für Dresden dar. An engen Stellen ist das Tal an der Sohle kaum 60 Meter breit.
Aufgrund der Enge im Tal und des starken Gefälles entfaltet die Weißeritz bei Hochwasser enorme Kräfte und wirkt stark auf ihre Ufer. Beim Hochwasser 2002 wurde zum Beispiel die Eisenbahnstrecke auf fast gesamter Länge zerstört, der Damm teilweise komplett weggespült.
Geologisch interessant ist das Naturdenkmal Hoher Stein oberhalb der ehemaligen Felsenkellerbrauerei und der gegenüberliegende heute stillgelegte Ratssteinbruch. Bei letzterem ist eindrucksvoll die Schichtung kalkhaltigen Gesteins Pläner über dem Meißner Monzonit sichtbar. Möglicherweise ist das Wort Pläner vom Namen des heutigen Dresdner Ortsteils Plauen abgeleitet.
Die im Ratssteinbruch um 1924 entdeckten Blasenhöhlen (im Sächsischen Höhlenkataster der Höhlenforschergruppe Dresden unter Nr. 4948 EG-14 geführt) waren bis zu ihrer Sprengung mit Rauchquarzkristallen ausgekleidet. Dokumente und Belegstücke werden von der genannten Forschungsgruppe verwahrt.
Vor- und frühgeschichtlich von Bedeutung ist ein 70 Meter hoher Bergsporn an der Südwestflanke des Tales, bekannt unter dem Namen Heidenschanze. Schon vor Jahrhunderten existierten im Tal einige Mühlen, von denen die Bienertmühle (Hofmühle Plauen), die Mühle am Dresdner Felsenkeller (mit der gleichnamigen Brauerei) und die Weizenmühle mit ihrem Speicherturm die bekanntesten sind. Auch weitere Fabriken und eine Pulvermühle waren im Tal ansässig.
Im Zusammenhang mit dem Bau einer Fahrstraße durch den Plauenschen Grund wurde auch die älteste noch erhaltene Brücke Dresdens, die Hegereiterbrücke, errichtet. Diese ehemalige Straßenbrücke führt in Höhe Felsenkeller/Alter Plauener Bahnhof/Wehr zum ehemaligen Bienertmühlgraben über die Weißeritz. Sie entstand 1779 bis 1782 als steinerne (Baumaterial Pirnaer Sandstein) dreibogige Brücke, ist 40 Meter lang und verursachte Baukosten von 18.616 Talern. 1921 wurde sie als Straßenbrücke außer Betrieb genommen, diente bis 1968 noch als Zufahrt zum Forsthaus und wurde vor wenigen Jahren als Teil des „Bienert-Wanderweges“ im Rahmen des „Stadtteilentwicklungs-Projektes Weißeritz“ wieder genutzt und hat alle Hochwasser der Weißeritz (einschließlich 2002) überstanden.
Im Tal verläuft die als Albertbahn im Jahre 1855 errichtete heutige Ferneisenbahnstrecke Dresden–Nürnberg. Entlang der nahezu parallel verlaufenden Straße verlief von 1902 bis 1974 die Strecke der Plauenschen Grundbahn, einer Dresdner Überlandstraßenbahn. An der engsten Stelle ist 1993 für die Staatsstraße der Straßentunnel Ingrid unter Patenschaft von Ingrid Biedenkopf errichtet worden. Im Tal befinden sich heute nur wenige Wohngebäude.
Die Bundesautobahn 17 überquert das Tal in halber Höhe in der Tunnel-Brücken-Tunnel-Kombination des Dölzschener Tunnels, der Weißeritztalbrücke und des Coschützer Tunnels. Die Brücke über das Tal ist 220 Meter lang. Die Tunnel wurden zur Lärmvermeidung errichtet und um eine noch höhere Brückenkonstruktion zu vermeiden. Auf den Flanken des Plauenschen Grunds liegen die Dresdner Stadtteile Dölzschen und Coschütz.
Besonders attraktiv war das enge Tal auch für in Dresden aktive Künstler der Romantik wie Caspar David Friedrich, die die urtypische und natürliche Schroffheit der Talhänge faszinierte. Bis zur Zeit der Romantik war das Tal noch schwer passierbar. Kurfürst August der Starke feierte im „Plauenschen Grunde“ anlässlich der Hochzeit seines Sohnes am 26. September 1719 ein riesiges Saturnfest. Die schroffen Felswände machen das Tal heute auch für Kletterer attraktiv. Es existieren unterhalb der Begerburg zwei Klettersteige und ein Klettergarten.
51.02242777777813.690452777778Koordinaten: 51° 1′ 21″ N, 13° 41′ 26″ O

Henricus Johannes Arntzenius

Henricus Johannes Arntzenius (* 20. April 1734 in Nijmegen; † 7. April 1797 in Utrecht) war ein niederländischer Rechtswissenschaftler.

Der Sohn des Professors der Philosophie, Geschichte und Poetik an der Universität Franeker Johann Arntzenius (1702-1759) und dessen Frau Alida Johanna Busschoff erhielt die erste Ausbildung vom Vater. Am 16. September 1749 immatrikulierte er sich an der Universität Franeker. Ein weiteres Mal schrieb er sich am 31. Mai 1755 in die Matrikel der Hochschule als Student der Rechtswissenschaften ein, wo er unter Hermann Cannegieter (1723-1804) die Abhandlung ad leg. 2 Dig. de in ius voc. (Franek. 1755) verteidigte. Dann wurde er Rektor der Schule in Leeuwarden, wo er am 27. Dezember 1757 seine Einführungsrede de Inscriptionum et lapidum eruditorum praestantia (Leeuwarden 1760) hielt.
Nach erfolgter Disputation unter Cannegieter erhielt er in Franeker am 13. Juli 1760 den akademischen Grad eines Doktors der Rechte. Am 1. September 1763 ging er als Rektor, Gymnasialprofessor und Bibliothekar nach Zutphen, welches Amt er mit der Rede de Praecipuis iurisprudentiae calamitatibus (Zutphen 1763) antrat. Hier lehnte er Angebote eines Rektorats in Den Haag und Amsterdam ab.
1774 wurde er von den Kuratoren der Universität Groningen zum Professor des römischen Rechts berufen, welche Stelle er am 8. Dezember desselben Jahres mit der Rede de Legibus quibusdam regiis, civilis apud Romanos sapientiae fonte (Groningen 1774) antrat. Er war 1784/85 Rektor der Hochschule und nachdem er eine Berufung nach Franeker ausgeschlagen hatte, wurde ihm 1787 zudem die Professur des niederländischen Staatsrechts übertragen. Am 19. Mai 1788 beriefen ihn die Kuratoren der Universität Utrecht zum Professor für römisches Recht und Rechtsgeschichte, welches Amt er am 23. September 1788 mit der Abhandlung De optima iuris Romani antecessoris forma, in Gerardo Noodtio, Noviomago, spectata antrat. Er beteiligte sich auch an den organisatorischen Aufgaben der Utrechter Hochschule und war 1793/94 Rektor der Alma Mater.
Arntzenius war zwei Mal verheiratet. Seine erste Ehe schloss er am 5. August 1760 mit Rachel Cannegieter, der Tochter des Professors und Rektors in Arnheim Hendrik Cannegieter und dessen Frau Rachel Muys. Seine zweite Ehe ging er am 30. April 1770 in Zutphen mit Maria Beatrix Exalto d’Almaras († 15. September 1797 in Utrecht) ein. Aus beiden Ehen stammen mehrere Kinder. Drei Söhne überlebten ihren Vater. Bekannt sind Hendrik Jan Arntzenius (* 4. Februar 1763 in Leeuwarden; † 20. Februar 1830 in Groningen), Johann Otto Arntzenius (1770-1825) und Hermann Arntzenius (1765-1842).

Henricus Johannes Arntzenius

Henricus Johannes Arntzenius (* 20. April 1734 in Nijmegen; † 7. April 1797 in Utrecht) war ein niederländischer Rechtswissenschaftler.

Der Sohn des Professors der Philosophie, Geschichte und Poetik an der Universität Franeker Johann Arntzenius (1702-1759) und dessen Frau Alida Johanna Busschoff erhielt die erste Ausbildung vom Vater. Am 16. September 1749 immatrikulierte er sich an der Universität Franeker. Ein weiteres Mal schrieb er sich am 31. Mai 1755 in die Matrikel der Hochschule als Student der Rechtswissenschaften ein, wo er unter Hermann Cannegieter (1723-1804) die Abhandlung ad leg. 2 Dig. de in ius voc. (Franek. 1755) verteidigte. Dann wurde er Rektor der Schule in Leeuwarden, wo er am 27. Dezember 1757 seine Einführungsrede de Inscriptionum et lapidum eruditorum praestantia (Leeuwarden 1760) hielt.
Nach erfolgter Disputation unter Cannegieter erhielt er in Franeker am 13. Juli 1760 den akademischen Grad eines Doktors der Rechte. Am 1. September 1763 ging er als Rektor, Gymnasialprofessor und Bibliothekar nach Zutphen, welches Amt er mit der Rede de Praecipuis iurisprudentiae calamitatibus (Zutphen 1763) antrat. Hier lehnte er Angebote eines Rektorats in Den Haag und Amsterdam ab.
1774 wurde er von den Kuratoren der Universität Groningen zum Professor des römischen Rechts berufen, welche Stelle er am 8. Dezember desselben Jahres mit der Rede de Legibus quibusdam regiis, civilis apud Romanos sapientiae fonte (Groningen 1774) antrat. Er war 1784/85 Rektor der Hochschule und nachdem er eine Berufung nach Franeker ausgeschlagen hatte, wurde ihm 1787 zudem die Professur des niederländischen Staatsrechts übertragen. Am 19. Mai 1788 beriefen ihn die Kuratoren der Universität Utrecht zum Professor für römisches Recht und Rechtsgeschichte, welches Amt er am 23. September 1788 mit der Abhandlung De optima iuris Romani antecessoris forma, in Gerardo Noodtio, Noviomago, spectata antrat. Er beteiligte sich auch an den organisatorischen Aufgaben der Utrechter Hochschule und war 1793/94 Rektor der Alma Mater.
Arntzenius war zwei Mal verheiratet. Seine erste Ehe schloss er am 5. August 1760 mit Rachel Cannegieter, der Tochter des Professors und Rektors in Arnheim Hendrik Cannegieter und dessen Frau Rachel Muys. Seine zweite Ehe ging er am 30. April 1770 in Zutphen mit Maria Beatrix Exalto d’Almaras († 15. September 1797 in Utrecht) ein. Aus beiden Ehen stammen mehrere Kinder. Drei Söhne überlebten ihren Vater. Bekannt sind Hendrik Jan Arntzenius (* 4. Februar 1763 in Leeuwarden; † 20. Februar 1830 in Groningen), Johann Otto Arntzenius (1770-1825) und Hermann Arntzenius (1765-1842).

Sächsische XIV HT

Als Sächsische Gattung XIV T wurden dreifach gekuppelte Tenderlokomotiven der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen für den gemischten Dienst auf Haupt- und Nebenstrecken bezeichnet. Die Deutsche Reichsbahn ordnete die Lokomotiven ab 1925 in die Baureihe 75.5 ein.
Als Nachfolger der nur zweifachen gekuppelten Gattung IV T entwickelte die Sächsische Maschinenfabrik in Chemnitz eine dreifach gekuppelte Tenderlokomotive. Die neue Lokomotive sollte vor allem vor den Vorortzügen in den Ballungsräumen zum Einsatz kommen.
Von 1911 bis 1921 wurden dann in drei Serien insgesamt 106 Lokomotiven von den Kgl. Sächsischen Staatseisenbahnen in Dienst gestellt. Die neue Lokomotive galt zum Zeitpunkt ihres Erscheinens als die schwerste 1’C1′-Lokomotive im Bereich der mitteleuropäischen Eisenbahnverwaltungen. Eingesetzt wurden die Lokomotiven nicht nur vor Vorortzügen, sondern letztlich vor allen Arten von Reisezügen auf den Neben- und Hauptstrecken in den sächsischen Mittelgebirgen.
Nach dem Ersten Weltkrieg musste ein Teil der Lokomotiven entsprechend den Bestimmungen des Versailler Vertrages an Polen, Belgien und Frankreich als Reparationsleistung abgetreten werden. Nach 1920 konnte die neu gegründete Deutsche Reichsbahn nur noch 83 Lokomotiven in ihren Bestand einreihen, welche sie ab 1925 in die Baureihe 75.5 einordnete.
Die in Polen verbliebenen elf Lokomotiven gelangten später zur Polnischen Staatsbahn PKP und erhielten dort die Nummern OKl101.01–11. Die belgische SNCB vergab an die vier übernommenen Maschinen die Nummern 9670, 9674, 9676 und 9686. Weitere acht Lokomotiven gelangten zur französischen Staatsbahn unter den Nummern 32-916 bis 32-923.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verblieben bei der Deutschen Reichsbahn 88 Lokomotiven. Darunter befanden sich auch einige Fahrzeuge, die 1918 an Polen und Frankreich abgegeben worden waren. 1968 waren noch 25 Maschinen im Betriebsbestand, die aber bald abgestellt wurden.
Erhalten blieben 75 501 vom Deutschen Dampflokomotiv-Museum Neuenmarkt-Wirsberg, die 2002 an das Eisenbahnmuseum Schwarzenberg als Leihgabe abgegeben wurde, und 75 515 im Sächsischen Eisenbahnmuseum in Chemnitz-Hilbersdorf, welche zuvor lange Zeit in Karl-Marx-Stadt Hauptbahnhof ausgestellt und dort am 14. Juni 1983 bei einem Rangierunfall schwer beschädigt worden war.
Die Lokomotiven besaßen einen aus zwei Schüssen bestehenden Langkessel mit zwei Dampfdomen, die durch ein innen liegendes Verbindungsrohr verbunden waren. Die Kesselspeisung erfolgte durch Injektoren, ab der Nr. 1856 erhielten die Lokomotiven Knorr-Speisepumpen mit einem quer unter dem Kessel liegenden Vorwärmer. Später wurde bei allen Lokomotiven der Vorwärmer links neben dem Schornstein angeordnet, was den Lokomotiven ihr typisches Aussehen verlieh. Es wurden Überhitzer der Bauart Schmidt verwendet.
Als Dampfmaschine dient ein Zweizylinder-Triebwerk mit einfacher Dampfdehnung und Heusingersteuerung. Angetrieben wird die mittlere, zweite Kuppelachse.
Die Treibachsen sind starr im Rahmen gelagert. Zur besseren Kurvenläufigkeit sind die Spurkränze der Treibachse geschwächt. Die Laufachsen sind als Adamsachsen ausgeführt und besitzen Blattfedern zur Rückstellung.
Als Lokomotivbremse war eine Westinghouse-Druckluftbremse eingebaut. Die Luftpumpe befand sich ursprünglich links an der Rauchkammer, später wurde sie rechts angeordnet.
Der Wasservorrat von 9 m³ befand sich in zwei seitlichen Wasserkästen und in einem im Rahmen angeordneten Behälter. Der Kohlevorrat befand sich hinter dem Führerhaus.
Als Nebenbahnlokomotive waren alle Maschinen mit einem Dampfläutewerk ausgerüstet.
Deutsche Reichsbahn (1920–1945): Schnellzug-, Personenzug-, Güterzug-, Tender-, Schmalspurlokomotiven
Deutsche Bundesbahn: Schnellzug-, Personenzug-, Güterzug-, Tender-, Schmalspurlokomotiven
Deutsche Reichsbahn (1945–1993): Schnellzug-, Personenzug-, Güterzug-, Tender-, Schmalspurlokomotiven
Länderbahnen: Baden · Bayern · Mecklenburg · Oldenburg · Pfalz · Preußen · Sachsen · Württemberg · Elsaß-Lothringen

John Obi Mikel

Mikel (2014)
2 Stand: 25. November 2015
John Michael Nchekube Obinna (* 22. April 1987 in Jos), kurz John Obi Mikel, Mikel John Obi oder nur Mikel genannt, ist ein nigerianischer Fußballspieler.
Bisher spielte er bei Lyn Oslo in Norwegen und dem FC Chelsea. Ausgebildet wurde er in der „Pepsi Football Academy“ in Nigeria.

Mikels Karriere in Europa begann im Herbst 2005, als er nach Oslo wechselte. Den Wechsel vermittelte Rune Hauge im Auftrag des FC Chelsea aus London. Chelsea übernahm sowohl die Ausbildungs- als auch die Gehaltskosten in Höhe von circa 280.000 Euro. Lyn Oslo wandelte Mikels Jugendvertrag nach dessen 18. Geburtstag in einen Profivertrag um, und eine Woche später unterschrieb er beim FC Chelsea.
Am 21. September 2013 erzielte er im Spiel gegen Fulham FC sein erstes Tor in seinem 185. Ligaspiel per Seitfallzieher zum 2:0-Endstand.
Bei der U-20-WM 2005 in den Niederlanden wurde er von den Journalisten mit dem „Silbernen Ball“, als zweitbester Spieler des Turniers, nach Lionel Messi (FC Barcelona), ausgezeichnet. Er war der Denker und Lenker des nigerianischen Teams und führte sie so bis ins Finale, welches gegen Argentinien verloren ging.
Mikel nahm erfolgreich am Africa-Cup 2006 teil, bei dem ihm ein Tor gelang und er als Nachfolger von Jay-Jay Okocha die nigerianische A-Nationalmannschaft zum 3. Platz führte.
Ola Aina | Marco Amelia | César Azpilicueta | Abdul Rahman Baba | Asmir Begović | Jamal Blackman | Gary Cahill | Diego Costa | Thibaut Courtois | Cesc Fàbregas | Radamel Falcao | Eden Hazard | Branislav Ivanović | Kenedy | Ruben Loftus-Cheek | Nemanja Matić | Matt Miazga | John Obi Mikel | Oscar | Alexandre Pato | Pedro | Loïc Rémy | John Terry (C) | Bertrand Traoré | Willian | Kurt Zouma
Trainer: Guus Hiddink

Helmut Nitzsche

Helmut Nitzsche (* 22. Januar 1914 in Oelsnitz/Vogtland; † 20. Juli 2002 in Fulda) war ein deutscher bildender Künstler und Glasmaler.

Nitzsche studierte von 1928 bis 1933 an der staatlichen Kunstschule in Plauen in der Malklasse von Wilhelm Heckrott und Otto Lange. Beide Professoren waren Expressionisten der Dresdner Sezession Gruppe 1919, einer Weiterführung der Künstlergruppe „Brücke“. Die Zeit in der Meisterklasse bei Lange prägte seine künstlerische Entwicklung entscheidend. In dieser Zeit gestaltete Nitzsche die St.-Katharinen-Kirche in Eichigt.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde auf Anordnung des Gauleiters Mutschmann die Schule geschlossen, die Lehrer verhaftet, den Schülern das Abschlusszeugnis verweigert und ihnen von der „Entartungskommission“ jegliche künstlerische Betätigung verboten. Nitzsche arbeitete nach einer Lehrausbildung als Dekorationsmaler, vorwiegend auf der Wanderschaft durch Süddeutschland. Durch Empfehlung eines Bauingenieurs kam er 1939 auf Umwegen als Zeichner in die Generalbauinspektion für die Reichshauptstadt. Der Generalbauinspektor Albert Speer versteckte hinter der Aufgabe einer Studie für den monströsen Kuppelbau der geplanten Kongresshalle für die Welthauptstadt Germania eine ganze Gruppe von Individualisten.
Nitzsche wurde 1942 zum Kriegsdienst einberufen und verbrachte vier Jahre in sowjetischer Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1949 nach West-Berlin entlassen wurde. 1950 bis 1955 setzte er seine Ausbildung mit einem Studium an der Werkakademie Berlin-Charlottenburg in der Klasse für angewandte Kunst (Schwerpunkt: Kunst am Bau) mit dem Diplom-Abschluss fort. In der Wiederaufbauphase West-Berlins bekam er viele Aufträge im Bereich Kunst am Bau. Zu den bedeutendsten Werken aus dieser Schaffensperiode zählen ein großes Wandbild in der Eingangshalle des Finanzamts Berlin-Spandau und ein plastisches Wandbild im Postamt Heerstraße.
In der Folge beschäftigte ihn mehr und mehr der Werkstoff Glas mit dem Aufschmelzverfahren, der Reiz der Schöpfung im Sinne des „bedingt vorausberechenbaren künstlerischen Experiments“. In den folgenden Jahren schuf er, seit 1974 in einem alten Bauernhaus in Schwarzenfels in der hessischen Vorderrhön lebend, mehr als 30 Kirchenfenster, vor allem in Berlin. Dazu gehören 1984 Der heilige Martin und Himmlisches Jerusalem in der katholischen Kirche Mater Dolorosa in Berlin-Lankwitz und 1993 Erschaffung der Welt, Eucharistie Brot und Wein und Mosesfenster in der Pfarrkirche Heilige Familie in Berlin-Lichterfelde.
Zu den Kirchenfenstern gesellten sich zahlreiche Glasarbeiten, in denen Kunsthandwerk und freies Arbeiten ineinander fließen. Zu den Besten zählen „Der geschundene Planet I und II (1991), „Filigrane Glaskollage“ und „Glaskollage mit aufgeschmolzenen Fäden“. In der freien künstlerischen Arbeit widmete er sich neben der Temperamalerei auch anderen Maltechniken, wie der Acrylmalerei, Putzmosaiken sowie Spachtel- und Gazetechniken.
Auswahl:
In Ausstellungen in Kleinsassen, Schlüchtern und Fulda wurde das Lebenswerk von Helmut Nitzsche gewürdigt.

Michael Morgan

Michael Morgan (bürgerlicher Name: Michael Lamboley) (* 10. März 1968 in Merzig) ist ein deutscher Schlagersänger.
Michael Morgan wuchs in Merzig auf und machte nach der Schule eine Bäckerlehre. 1986 konnte er seine erste Single Nimm mein Herz aufnehmen, mit der er bereits einen Achtungserfolg landete. Seinen ersten größeren Erfolg hatte er 1991, als er den Schlager Zuerst kam die Sonne neu veröffentlichte. Dieses Lied war bereits 1971 ein Hit seines Namenskollegens Manfred Morgan. 1993 schaffte Michael dann den Durchbruch mit seinem Titel Komm steh wieder auf. Damit erreichte er Platz 1 der ZDF-Hitparade. Es folgten weitere Auftritte bei mehreren Fernsehshows. Zwei Jahre später hatte er einen weiteren Erfolg mit Komm zurück zu mir, der deutschen Version des Take That-Klassikers Back for Good.
1998 nahm Michael Morgan bei den Deutschen Schlager-Festspielen teil, erreichte mit dem Titel Zugegeben jedoch nur den 11. Platz.
Michael machte mehrere Tourneen. Dabei lernte er 1996 seine Sangeskollegin Rosanna Rocci näher kennen und lieben. Die Folge war die Heirat der beiden am 17. Juli 1997 (die kirchliche Heirat war dann 1998 im Dom zu Speyer). 2012 folgte die Trennung. Das Paar hat einen Sohn. Aus einer früheren Beziehung hat der Sänger eine Tochter. Neben Soloauftritten und Soloaufnahmen tritt Michael Morgan seit 1999 auch mit seiner Ehefrau Rosanna als Duo auf, das auf zahlreichen Fernseh- und Rundfunkveranstaltungen zu hören und zu sehen war.
Seit 2008 ist Michael Morgan bei GLORIELLA MUSIC, dem neuen Label von Jack White unter Vertrag und erreichte den 1. Platz bei der MDR Hitsommernacht 2008 mit dem Titel „Die Frau in meinen Träumen“.

Tavernole sul Mella

Tavernole sul Mella ist eine norditalienische Gemeinde (comune) mit 1349 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Brescia in der Lombardei. Die Gemeinde liegt etwa 23,5 Kilometer nördlich von Brescia im Val Trompia an der Mella. 1927 entstand die Gemeinde durch die Zusammenlegung der heutigen Ortsteile Cimmo, Marmentino und Pezzoro. Marmentino wurde 1955 eigenständige Gemeinde.
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