Nationales Olympisches Komitee der Mongolei

Das Nationale Olympische Komitee der Mongolei (mongolisch Монголын Үндэсний Олимпийн Хороо, Mongolyn Ündesnii Olimpiin Chorloo; Abkürzung: МҮОХ, MÜOCh) ist die nationale Vertretung der Mongolei im Internationalen Olympischen Komitee. Es wurde 1956 gegründet und 1962 akkreditiert. Sitz der Organisation ist Ulaanbaatar. Sie ist Mitglied im Olympic Council of Asia (OCA).

OCA-Mitglieder: Afghanistan | Bahrain | Bangladesch | Bhutan | Brunei | Volksrepublik China | Chinese Taipei (Taiwan) | Hongkong (China) | Indien | Indonesien | Irak | Iran | Japan | Jemen | Jordanien | Kambodscha | Kasachstan | Katar | Kirgisistan | Kuwait | Laos | Libanon | Macau (China) | Malaysia | Malediven | Mongolei | Myanmar | Nepal | Nordkorea&nbsp

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

;| Oman | Osttimor | Pakistan | Palästina | Philippinen | Saudi-Arabien | Singapur | Sri Lanka | Südkorea | Syrien | Tadschikistan | Thailand | Turkmenistan | Usbekistan | Vereinigte Arabische Emirate | Vietnam

Nationale Olympische Komitees der anderen Kontinente:
Afrika | Amerika&nbsp

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

;| Europa | Ozeanien

Humboldtinsel

Die Humboldtinsel, so benannt zu Ehren von Alexander von Humboldt, ist eine schmale und langgestreckte Insel im Tegeler Hafen im Norden des Tegeler Sees im Berliner Bezirk Reinickendorf. Sie liegt zwischen dem Tegeler Fließ, dem Hauptzufluss des Tegeler Sees, und dem Tegeler Hafen. Die Insel ist 616 Meter lang und im Nordosten maximal 58 Meter, über weite Strecken jedoch nur 17 Meter breit. Sie erstreckt sich bis zur Tegeler Hafenbrücke im Südosten und wird von ihr erschlossen. Weitere Zugänge sind der Gabrielensteg im Nordwesten und der Mühlesteg im Nordosten.

Die Insel wurde beim Bau des 1908 eröffneten Tegeler Industriehafens zu Beginn des 20. Jahrhunderts künstlich angelegt und von der Niederbarnimer Eisenbahn zur Erschließung des Hafens genutzt. Einige der Beschäftigten erhielten hier Schrebergärten und nach Einstellung des Bahnbetriebes entstanden in den 1980er Jahren weitere Kleingärten. 2006 hatten sich die 47 Laubenbesitzer, die ihre Parzellen räumen mussten, vergeblich darum bemüht, die Insel selbst zu erwerben. Im Folgejahr kaufte das Düsseldorfer Unternehmen Martrade Immobilien das Grundstück, um in ein umfangreiches Bebauungsprojekt zu investieren. Nach einer mehrjährigen Genehmigungsphase einschließlich wasserrechtlicher Abklärungen erfolgte der Spatenstich Mitte Juni 2014. Insgesamt sollen 78 Wohnobjekte mit fünf verschiedenen Haustypen entstehen, darunter vier schwimmende Häuser, sogenannte Floating Homes. Die Häuser am Südufer der Insel werden über einen eigenen Bootsliegeplatz verfügen. Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von etwa 40 Millionen Euro soll im Frühjahr 2016 fertiggestellt werden.

Die zweite Insel im Tegeler Hafen ist die nur 50 Meter entfernte Tegeler Insel

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

, die auf einigen nichtamtlichen Karten fälschlich den Namen der Humboldtinsel trägt. Dort entstehen seit Mai 2013 sieben Stadtvillen mit 49 Eigentumswohnungen. Beide Inselprojekte sind Teil des Quartierentwicklungsplans für das Gebiet um den Tegeler Hafen, der auch das Anfang 2014 fertiggestellte Bauvorhaben Seegalerie an der Karolinenstraße umfasst.

Schwarzer Januar

Schwarzer Januar ist die Bezeichnung für die gewaltsame Niederschlagung der aserbaidschanischen Unabhängigkeitsbewegung in Baku vom 19. bis 20. Januar 1990 durch Truppen der UdSSR und folgte zuvor verübten Pogromen gegen die armenische Bevölkerung in Baku. Das Ergebnis forderte den Tod von über einhundert Zivilisten, überwiegend Aserbaidschanern

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

.

In einer Resolution vom 22. Januar 1990 erklärte der Oberste Sowjet der Aserbaidschanischen SSR, dass das Dekret des Präsidiums des Obersten Sowjets vom 19. Januar, das einen Ausnahmezustand über Baku verhängte und es unter militärische Kontrolle stellte, als aggressiver Akt aufgefasst wird. Der Schwarze Januar wird als die Wiedergeburt der Republik Aserbaidschan angesehen und ist eines der Ereignisse während der Glasnost und Perestroika-Ära, bei dem die Sowjetunion mit Gewalt gegen Andersdenkende vorging.

Am 9. Januar 1990 stimmte der Oberste Sowjet der Armenischen SSR dafür, Bergkarabach in seinen Staatshaushalt einzubeziehen und erlaubte der Bevölkerung an armenischen Wahlen teilzunehmen. Dies stellte eine Missachtung der Sowjetischen Herrschaft und der aserbaidschanischen Rechtsprechung dar und führte zu Verärgerungen in ganz Aserbaidschan. Darauf folgten Demonstrationen der Volksfront-Partei Aserbaidschans mit der Forderung, aserbaidschanische kommunistische Funktionäre zu verdrängen und der Forderung einer Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Die Rhetorik der Partei war laut Human Rights Watch stark anti-armenisch. Am 12. Januar organisierte die Volksfront-Partei Aserbaidschans einen nationalen Verteidigungsausschuss mit Niederlassungen in Fabriken und Büros in Baku, um die Menschen für einen Kampf gegen die armenische Bevölkerung zu mobilisieren.

Lokale aserbaidschanische Behörden waren aufgrund interner Streitereien nicht in der Lage zu agieren und die Ordnung wiederherzustellen. Zudem gaben aserbaidschanische Behörden den 12.000 Soldaten des Innenministeriums den Befehl, bei den Randalen in Baku nicht zu intervenieren. Zahlreiche Einheiten der Sowjetarmee und Flotteneinheit der Baku Garnison und Kaspischen Flottille griffen nicht ein, um die Gewaltausbrüche zu stoppen, und behaupteten keinen Befehl für ein Einschreiten von den Moskauer Behörden erhalten zu haben. Ab dem 13. Januar fanden massive anti-armenische Pogrome statt, die den Tod von 90 Armeniern zur Folge hatten. Tausende weitere flohen aus Baku oder wurden von der Sowjetarmee evakuiert.

Am 15. Januar riefen die Behörden den Ausnahmezustand in anderen Teilen Aserbaidschans aus, jedoch nicht in Baku. Die Pogrome gegen die armenische Bevölkerung begannen nachzulassen. Aus Angst vor einer Intervention der zentralen sowjetischen Behörden, fing gleichzeitig die Volksfront-Partei Aserbaidschans, welche bereits die Kontrolle in zahlreichen aserbaidschanischen Regionen übernommen hatte, mit der Blockade militärischer Kasernen an.

Nachdem die zentrale Fernsehstation zerstört wurde und die sowjetischen Spezialeinheiten die Telefon- und Radioverbindung kappten mcm taschen sale, marschierte am späten Abend des 19. Januar 1990 eine 26.000 Mann starke Sowjettruppe in Baku ein und durchschlug die Barrikaden, um die Unruhen gegen die Armenier sowie die aserbaidschanische Volksfront niederzuschlagen

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

.

Laut einem Bericht wurden 93 Aserbaidschaner sowie 29 sowjetische Soldaten am 19. Januar bei Strassenkämpfen getötet. Anderen Berichten zufolge wurden 21 Soldaten getötet und 90 bei den Kämpfen verwundet. Jedoch ist immer noch umstritten wie die Soldaten gestorben sind. Die Opferzahl auf Seiten der Soldaten ist laut sowjetischen Behörden auf den bewaffneten Widerstand zurückzuführen, obwohl der Tod der Soldaten ebenfalls durch Eigenbeschuss verursacht worden sein kann.

Ritterfilm

Der Ritterfilm ist ein Subgenre des Abenteuerfilms. Er greift auf Motive der Artus-Epik und auf Historienromane wie die von Walter Scott zurück und behandelt die Themenwelt des höfischen Mittelalters. Durch hohe Produktionswerte können viele Ritterfilme zu den Ausstattungsfilmen gezählt werden.

Oft angesiedelt im mittelalterlichen England, Schottland oder Frankreich, nimmt der Ritterfilm in populärer Weise geschichtliche Themen wie den Konflikt zwischen Angelsachsen und Normannen, Kreuzzüge oder Thronfolgestreitigkeiten auf. Vor diesen Hintergründen setzt der Ritterfilm auf romantische, märchenhafte Geschichten sowie auf opulente Ausstattung und Kulissen. Szenen mit hohen Schauwerten wie Schwertkämpfe, Ritterturniere, Festgelage und minnigliche Verwicklungen sind typisch für den Ritterfilm. Die Helden stehen für „ritterliche“ Tugenden wie Güte, Tapferkeit und Aufrichtigkeit und bedienen sich einer oft pathetischen, popularisierend an Shakespeares Englisch angelehnten Sprache.

Bereits seit Anfang der Filmgeschichte bediente sich das Kino der mittelalterlichen Motivik

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

, doch zur vollen Blüte gelangte der Ritterfilm in den 1950er Jahren

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Die Verbindung von Farbfilm und Ausstattung prägte erfolgreiche Ritterfilme wie Ivanhoe – Der schwarze Ritter (1952) und Die Ritter der Tafelrunde (1953), MGMs ersten Film im Breitbildformat. In ihnen wurde unter der Regie von Richard Thorpe der Schauspieler Robert Taylor zum Star des Ritterfilms. Zuvor verkörperten Douglas Fairbanks senior und dann Errol Flynn rollenprägend Robin Hood als Variante des edlen Ritters, der jedoch in Gesetzlosigkeit lebt. 1965 präsentierte der Film Die Normannen kommen mit Charlton Heston einen sowohl von der Handlung als auch von der optischen Ausstattung deutlich näher an der Realität orientierten Stoff.

Das Pathos des Genres reizte bald zu Parodien auf den Ritterfilm, zuvorderst Der Hofnarr (1956) mit Danny Kaye. Über den naiven Humor dieses Films gingen in den 1970er Jahren Monty Python mit Die Ritter der Kokosnuß weit hinaus und persiflierten die Genrekonventionen in exzessiver Weise. Als nostalgische Reminiszenz sind parodistische Interpretationen des Rittersfilms weiterhin populär, etwa in (T)Raumschiff Surprise – Periode 1 (2004) oder in 1½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde (2008).

Ab den 1970er Jahren wurde die Thematik des Ritterfilms in die verschiedensten Richtungen geführt, etwa als humorvolle Betrachtung über alternde Helden in Richard Lesters Robin und Marian (1976) oder als düster-archaische Endzeitvision in John Boormans Excalibur (1981). Robert Bresson entmythologisierte in Lancelot, Ritter der Königin (1974) das Genre und schlug in Schauspielerführung und Dramaturgie einen lakonischen Ton an. Auch Eric Rohmer näherte sich in Perceval le Gallois (1978) dem Genre dekonstruierend und ließ seine Protagonisten bühnenhaft in betont einfachen Pappkulissen agieren.

Hollywood versuchte 1995 mit Der erste Ritter ein Comeback des Genres, jedoch ohne nachhaltigen Erfolg. In der Folge wurden Elemente des Ritterfilms in Fantasyfilmen verwendet (Dragonheart, 1996) und auch – versetzt in einen vorzeitlichen Kontext – erfolgreich im Fernsehen eingesetzt (Hercules und Xena).

Herr Tiger wird wild

Herr Tiger wird wild (engl. Originaltitel: Mr. Tiger Goes Wild) ist ein Bilderbuch des US-amerikanischen Kinderbuchautors und –illustrators Peter Brown, das 2013 bei Little, Brown Books for Young Readers erschienen ist. Die deutsche Übersetzung von Uwe-Michael Gutzschhahn wurde 2014 bei Kinder- und Jugendbuch Verlag cbj veröffentlicht. Herr Tiger wird wild wurde von Amazon und Publishers Weekly zum besten Kinderbilderbuch 2013 gewählt und stand auf der New York Times Bestsellerliste. 2014 wurde das Buch für einen Weltrekordversuch zum Vokabellernen verwendet.

Das Buch handelt vom Ausbruch aus der alltäglichen Routine, von der individuellen Entfaltung und der Befreiung von gesellschaftlichen Konventionen. Es zeigt, wie mutige Ideen eines Einzelnen zum Umdenken der Mitmenschen führen können.

Herr Tiger ist unzufrieden, da die Bewohner der Stadt, in der er lebt, sehr zivilisiert sind und sich stets angepasst verhalten

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Er langweilt sich, möchte frei sein, Spaß haben und beschließt, wild zu werden

MCM Rucksack

MCM Rucksack

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Zunächst fängt er an

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

, wieder auf allen Vieren zu laufen und tobt mit den Kindern aus der Stadt herum. Seine Mitbürger reagieren verblüfft und bewundern Herrn Tiger für seinen Mut. Dann aber geht er aus ihrer Sicht zu weit: Er legt seinen Zylinder, die Fliege und den Anzug ab und bringt sein getigertes Fell zum Vorschein. Daraufhin wird er von den Stadtbewohnern gebeten, sein wildes Treiben in der Wildnis fortzusetzen. Herr Tiger macht sich umgehend auf den Weg dorthin und lebt sein Wildsein aus. Im Laufe der Zeit vermisst er jedoch seine Freunde und die Stadt. Er beschließt zurückzukehren. In der Stadt stellt er fest, dass sich die Bewohner der Stadt seit seinem Aufbruch in die Wildnis verändert haben. Alle verhalten sich etwas wilder und freier wodurch sie auch unbeschwerter sind. Endlich hat Herr Tiger das Gefühl, er selbst sein zu können.

Oldendorp

Koordinaten:

Karte des Rheiderlands

Oldendorper Kirche

Oldendorp im Rheiderland ist eine Ortschaft in der Gemeinde Jemgum im Landkreis Leer in Ostfriesland. Das Haufendorf hat 103 Einwohner.

Oldendorp wurde auf dem ehemaligen Uferwall der Ems gegründet mcm taschen sale, der sich heute etwa 600 Meter südlich der Deichlinie befindet. Das Dorf liegt auf einer Höhe von 0,6 bis 0,8 m über NN, während sich das Umland etwa auf Meereshöhe oder leicht darunter befindet. Dies führte in vergangenen Jahrhunderten zu großen Entwässerungsproblemen

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

, die erst 1954 mit der Inbetriebnahme des Schöpfwerkes bei Ditzum gelöst werden konnten. Der Boden besteht hauptsächlich aus Knickmarsch, südlich des Ortes findet sich auch Niederungsmoor. Insgesamt bedeckt der Ort eine Fläche von 5,29 Quadratkilometer.

Der Emsuferwall wurde im Frühmittelalter besiedelt. Vermutlich wurde auch Oldendorp in diesem Zeitraum gegründet. Darauf deutet ein 1875 entdecktes frühmittelalterliches Gräberfeld hin. Erstmals wird die Warftsiedlung im Jahre 909 in einem Heberegister als Aldonthorpe erwähnt. Im Spätmittelalter ist Oldendorp Sitz eines Häuptlings, deren Burgstelle aber bis dato nicht zweifelsfrei lokalisiert werden konnte.

Ursprünglich gehörte Oldendorp zum historischen Territorium historisches Territorium Rheiderland. Dieses wurde zu Beginn der Neuzeit in Oberrheiderland und Niederrheiderland aufgeteilt. Oldendorp war fortan Teil der Vogtei Ditzum und im Amt Emden, das zum Niederrheiderland zählte.

Nach der Schlacht bei Jena und Auerstedt im Jahre 1806 wurde das Rheiderland aufgrund alter niederländischer Ansprüche aus Ostfriesland ausgegliedert und dem niederländischen Département Ems-Occidental mit der Hauptstadt Groningen zugeschlagen. Böhmerwold gehörte fortan unter niederländischer sowie später französischer Herrschaft seit 1807 dem Kanton Jemgum im Arrondissement Winschoten an.

Nach der Niederlage Napoleons und dem Zusammenbruch seiner Herrschaft zogen in den Jahren 1813 bis 1815 erneut die Preußen ein, die Ostfriesland dann nach dem Wiener Kongress 1814/15 an das Königreich Hannover abtreten mussten. Dieses schlug Böhmerwold 1817 dem Amt Jemgum zu, das 1859 in das Amt Weener eingegliedert wurde. Nach dem erneuten Einzug der Preußen wurde das Dorf 1885 eine Kommune im Kreis Weener, der 1932 im Landkreis Leer aufging.

Oldendorp war bereits vor 1933 eine Hochburg der NSDAP. Allerdings erhielt Adolf Hitler bei der Reichspräsidentenwahl 1932 erst im zweiten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen, nachdem er auch die 20 % Wahlstimmen der DNVP aus dem ersten Wahlgang auf sich vereinigen konnte.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges lieferten sich kanadische Soldaten heftige Gefechte mit deutschen Truppen auf dem anderen Ufer der Ems. Davon zeugen heute noch Einschusslöcher in der Westmauer der Kirche.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm der Ort – wie das gesamte Rheiderland – eine besonders große Zahl an Heimatvertriebenen auf, die zeitweise mehr als 30 Prozent der Bevölkerung stellten. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass Oldendorp als landwirtschaftlich so leistungsstark angesehen wurde, dass es die zusätzlichen Bewohner ernähren konnte. Seit dem 1. Januar 1973 ist das Dorf ein Ortsteil der Gemeinde Jemgum.

Erstmals wird der Ort im 10. Jahrhundert als „Aldonthorpe“ bezeichnet. 1367 ist der Name „Aldathorp“ bezeugt. Der Name bedeutet „altes Dorf“ und steht dem benachbarten „neuen Dorf“ Nendorf gegenüber.

Die Oldendorper Kirche wurde im 13. oder 14. Jahrhundert als rechteckige Saalkirche mit bis zu 1,20 Meter dicken Mauern errichtet. In religiöser Hinsicht gehörten die Einwohner von Oldendorp während des Mittelalters zur Propstei Hatzum im Bistum Münster. Nach der Reformation setzte sich das Reformierte Bekenntnis durch. Seit 1911 bilden Oldendorp und der Nachbarort Nendorp eine Gemeinde, die heute vom Ditzumer Pastor betreut wird.

Böhmerwold | Critzum | Ditzum | Hatzum | Holtgaste | Jemgum | Marienchor | Midlum | Nendorp | Oldendorp | Pogum