Risalit

Der Risalit (ital. risalto, „Vorsprung“), auch Avantcorps oder Avant-corps, ist ein zumeist auf ganzer Höhe aus der Fluchtlinie eines Baukörpers hervorspringender Gebäudeteil. Als Mittel zur Fassadengliederung ist er ein typisches Gestaltungsmittel der Architektur des Barocks und der Renaissance, tritt jedoch auch in anderen Epochen auf.

Steht der Risalit mittig in der Fassade, wird er als Mittelrisalit bezeichnet, ist er außermittig zu einer Seite verrückt, ist es ein Seitenrisalit. Münden zwei rechtwinkelig zueinander verlaufende Flügel in einen Risaliten, spricht man von einem Eckrisalit.
Der Begriff Risalit kann auch mit Funktionen kombiniert werden: So gibt es den Eingangsrisalit (in dem sich der Eingang befindet) oder einen Torrisalit (in dem sich ein Tor befindet oder durch den eine Tordurchfahrt hindurchführt).
Die gegenüber der Fassadenfront des Risalits zurücktretende Fassade der eigentlichen Fluchtlinie des Baukörpers nennt man Rücklage oder Arrierecorps.
Ein hervorspringender Gebäudeteil oberhalb des Bodens ist ein Erker. Ein hervorspringender Gebäudeteil, der am Boden beginnt, aber nicht so hoch ist wie der ganze Baukörper, wird als Auslucht bzw. Utlucht oder Standerker bezeichnet.

Carl Gunnarsson

Carl Gunnarsson (* 9. November 1986 in Örebro) ist ein schwedischer Eishockeyspieler, der seit Juni 2014 bei den St. Louis Blues in der National Hockey League unter Vertrag steht.

Carl Gunnarsson begann seine Karriere in seiner Heimatstadt in der Jugend des Örebro HK, für dessen Profimannschaft er in der Saison 2003/04 sein Debüt in der HockeyAllsvenskan gab, wobei er in seinem Rookiejahr in 43 Spielen auf vier Assists kam. Anschließend wechselte der Verteidiger zum Linköpings HC, für den er in der folgenden Spielzeit nur im Nachwuchsbereich eingesetzt wurde. In der Saison 2005/06 spielte Gunnarsson erstmals in der Elitserien, wobei er in 14 Spielen punkt- und straflos blieb. Zudem lief er in dieser Spielzeit in 12 Partien für den Zweitligisten IFK Arboga auf.
In den Jahren 2007 und 2008 wurde Gunnarsson jeweils Vizemeister mit Linköpings, wobei er in der Saison 2006/07 auch 15 Mal für VIK Västerås HK in der HockeyAllsvenskan auflief. In der Saison 2008/09 stand der Linksschütze in allen vier Gruppenspielen für seine Mannschaft in der neugegründeten Champions Hockey League auf dem Eis.
Am 3. Juni 2009 wurde der Schwede von den Toronto Maple Leafs aus der National Hockey League unter Vertrag genommen, die ihn zuvor im NHL Entry Draft 2007 in der siebten Runde als insgesamt 194. Spieler ausgewählt hatten.
Nach vier Jahren in Toronto gaben ihn die Maple Leafs im Juni 2014 samt einem Viertrundenwahlrecht für den NHL Entry Draft 2014 an die St. Louis Blues ab, die im Gegenzug Roman Polák nach Toronto transferierten.
Für Schweden nahm Gunnarsson an der U18-Junioren-Weltmeisterschaft 2004, sowie den Weltmeisterschaften 2009 und 2010 teil.
Stand: Ende der Saison 2014/15
Torhüter: Jake Allen | Brian Elliott  Verteidiger: Robert Bortuzzo | Jay Bouwmeester | Joel Edmundson | Carl Gunnarsson | Colton Parayko | Alex Pietrangelo (A) | Kevin Shattenkirk  Angreifer: David Backes (C) | Patrik Berglund | Kyle Brodziak | Troy Brouwer | Robby Fabbri | Dmitrij Jaškin | Jori Lehterä | Steve Ott | Magnus Pääjärvi-Svensson | Ryan Reaves | Jaden Schwartz | Paul Stastny | Alexander Steen (A) | Wladimir Tarassenko | Scottie Upshall  Cheftrainer: Ken Hitchcock  Assistenztrainer: Kirk Muller | Ray Bennett | Brad Shaw   General Manager: Doug Armstrong

Anton Mayr

Anton Mayr (* 6. Februar 1922 in Dürrnhaar; † 12. April 2014) war ein deutscher Veterinärmediziner und Hochschullehrer.

Mayr studierte in München Tiermedizin und wurde 1951 mit einer Arbeit über Tuberkulose-Erreger promoviert. Anschließend war er an der Bayrischen Landesimpfanstalt in München tätig, wo er sich vorwiegend mit Pockenviren befasste. 1955 habilitierte er sich für das Fach Mikrobiologie und war von 1955 bis 1963 an der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten tätig. 1963 wurde Mayr auf den Lehrstuhl für Mikrobiologie und Tierseuchenlehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München berufen.
Wissenschaftlich arbeitete Mayr vor allem auf dem Gebiet der Immunitätsvorgänge bei Infektionskrankheiten und der Lebendimpfstoffe. Das von ihm entwickelte MVA-Virus (Modified Vaccinia Ankara Virus) schuf die Grundlage für sichere Pockenimpfstoffe.
Mayr verfasste mehrere Fachbücher. Das 1949 von Michael Rolle begründete Lehrbuch Mikrobiologie und allgemeine Seuchenlehre gab Mayr ab der dritten Auflage zusammen mit Rolle heraus. Der „Rolle/Mayr“ gilt als deutschsprachiges Standardwerk der veterinärmedizinischen Mikrobiologie. Das Lehrbuch erschien 2011 in neunter Auflage.
1964 wurde Mayr in die New York Academy of Sciences und 1970 in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina berufen. Er war Ehrenvorsitzender der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft. Er erhielt die Ehrendoktorwürde der Tierärztlichen Hochschule Hannover, der Universität Zürich und der Landwirtschaftlichen Fakultät Weihenstephan. Zudem erhielt er den Bayerischen Verdienstorden und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
2015 benannte die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft ihren Nachwuchsförderpreis in Anton-Mayr-Preis um. Am 14. Januar 2016 wurde im Rahmen des 8. Leipziger Tierärztekongresses ein Anton-Mayr-Symposium durchgeführt.

Stromlaufplan

Ein Stromlaufplan, auch Schaltbild oder auch Schaltplan ist eine in der Elektrotechnik und der Elektroinstallationstechnik genutzte grafische Darstellung einer elektrischen Schaltung meist auf der Ebene einzelner Module oder im Bereich der Elektroinstallationstechnik genutzter Elemente wie Schalter, Schmelzsicherungen, Schütz, Elektromotoren oder Glühlampen. Sie berücksichtigt nicht die reale Gestalt und Anordnung der Bauteile, sondern ist eine abstrahierte Darstellung der elektrischen Funktionen und der Stromverläufe.
Ein Stromlaufplan wird in der Regel als Dokument verstanden, welches sich an den Kunden, an eine Genehmigungsbehörde, an den Erbauer oder an den Wartungselektriker wendet. Bei den verwendeten Symbolen liegt teilweise eine Überschneidung mit den in der Elektronik verwendeten Schaltplänen vor.

Es werden (meist genormte) Symbole verwendet. Hinzu kommt ein Bezeichnungssystem, bei dem jedes Bauteil einer Gruppe zugeordnet wird und schließlich eine Identifikationsnummer erhält. Referenzangaben ermöglichen das schnelle Auffinden innerhalb des Plans.
Stromlaufpläne sollen definitionsgemäß die ausgeschaltete, energielose und leere Situation der zugehörigen Maschine oder Anlage darstellen. Wird hiervon abgewichen, dann muss dies durch einen schriftlichen Hinweis erklärt werden (z. B. „Behälter gefüllt“). Stromlaufpläne gehören zu den funktionsbezogenen Dokumenten nach DIN EN 61082. Diese Pläne entstehen zu Beginn des Entwurfes einer Anlage, eines Gerätes oder einer Baugruppe und werden später auch für Reparaturen und Wartungen benötigt.
Elektrische Stromlaufpläne können individuell, firmenspezifisch oder nach Normen erstellt werden, zu denen beispielsweise folgende aktuelle Normvorgaben existieren:
Die Elemente des Stromkreises (elektrische Betriebsmittel und Leitungen) werden durch genormte Schaltzeichen, auch Symbole genannt, repräsentiert. Sie können die Gesamtheit oder Teilbereiche wie z. B. Arbeitsschaltkreise oder nur Steuerschaltkreise, die Schritte des Arbeitsablaufs, die Bauteile der Schaltung mit ihrer Kennzeichnung sowie die Leitungen und Verbindungen darstellen. Die räumliche Anordnung der Bauteile wird in der Regel nicht berücksichtigt.
In der industriellen Produktion können die Schaltpläne noch mit weiteren Dokumenten wie Bestückungsplänen, Verdrahtungsplänen, Klemmenplänen etc. ergänzt werden.
Einige typische Ausführungsarten von Schaltplänen in der Elektroinstallationstechnik kommen in der Praxis besonders häufig vor:

Bayerisches Landtagswahlsystem

Das bayerische Landtagswahlsystem dient der Bestellung der derzeit mindestens 180 Sitze des bayerischen Parlaments. Die Bayerische Verfassung (in Art. 14 Abs. 1 BV) sowie das Bayerische Landeswahlgesetz (LWG) sehen hierbei ein so genanntes „verbessertes Verhältniswahlrecht“ vor.

Da die Verfassung weit reichende Festlegungen über das Wahlsystem enthält, ist dieses nur erschwert zu ändern: Tatsächlich bedürfte es dazu einer verfassungsändernden Mehrheit im bayerischen Landtag (vgl. Art. 75 BV) sowie einer Volksabstimmung.
Wie in Artikel 28 GG für alle deutschen Länder gleichermaßen vorgeschrieben, gelten auch in Bayern die Grundsätze der demokratischen Wahl. Die bayerische Verfassung legt hierzu fest: „Die Abgeordneten werden in allgemeiner, gleicher, unmittelbarer und geheimer Wahl nach einem verbesserten Verhältniswahlrecht von allen wahlberechtigten Staatsbürgern in Wahlkreisen und Stimmkreisen gewählt.“ (Art. 14 Abs. 1 BV) Das Kriterium der „freien Wahl“ versteht man dabei als aus den anderen vier Grundsätzen notwendig hervorgehend.
Für weiterführende Informationen zu den Wahlrechtsgrundsätzen siehe den Artikel Bundestagswahlrecht.
Stimmberechtigt bei den Wahlen zum Landtag, bei Volksbegehren und Volksentscheiden sind alle Deutschen, die das 18. Lebensjahr vollendet (Volljährigkeit) und ihren Wohnsitz seit mindestens drei Monaten in Bayern haben. Darüber hinaus darf das Stimmrecht, zum Beispiel durch einen Richterspruch, nicht aberkannt worden sein.
Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die am Tag der Wahl das 18. Lebensjahr vollendet hat.
Auf Grund der Methode der Stimmenverrechnung sind Einzelkandidaturen jedoch ausgeschlossen, weshalb praktisch nur wählbar ist, wer von einer Partei oder Wählergruppe vorgeschlagen wurde.
Bei der bayerischen Landtagswahl sind seit 2003 mindestens 180 Mandate zu vergeben. Dabei entfallen mindestens 90 auf Einpersonenwahlkreise (die „Stimmkreise“), in denen die relative Mehrheit die Wahl entscheidet. Die restlichen Mandate werden auf Ebene der Wahlkreise auf sogenannte offene Listen verteilt. So zeichnet sich das bayerische Landtagswahlsystem vor allem durch seine zwei Personenstimmen je Wähler (statt einer Personen- und einer Parteienstimme) sowie die sieben Wahlkreislisten (statt einer Landesliste) aus. Die Unterscheidung zwischen den lokalen Stimmkreisen und den größeren Wahlkreisen ist in diesem Zusammenhang besonders zu beachten.
Die Verteilung der Direkt- und Listenmandate auf die Bezirke des Freistaats erfolgt nach dem Verhältnis der Bevölkerungszahl der sieben Wahlkreise zueinander. Dies dient dazu, einen regionalen Proporz der Landesteile unter den Gewählten zu garantieren. Auf den Bezirk/Wahlkreis Mittelfranken entfallen demnach beispielsweise insgesamt 24 Landtagsmandate, wovon jeweils 12 in den Stimmkreisen und weitere 12 über die Wahlkreisliste vergeben werden.
Mit der Erststimme wählt der Wahlberechtigte einen Kandidaten der in seinem Stimmkreis antretenden Parteien, wodurch es sich also um eine echte Personenwahl handelt. Jeder Stimmkreisbewerber ist auch auf der Wahlkreisliste seiner Partei aufgeführt, in seinem eigenen Stimmkreis jedoch nicht über die Liste wählbar. Über den Wahlsieg im Stimmkreis entscheidet die relative Mehrheit der Stimmen (Mehrheitswahl). Sollte die Partei des Kandidaten allerdings landesweit an der Fünf-Prozent-Hürde (siehe unten) scheitern, so gewinnt der zweitplatzierte Stimmkreisbewerber das Mandat.
Die Zweitstimme bezieht sich auf die Wahlkreisliste. Wie bereits erwähnt, bildet jeder einzelne der sieben Bezirke Bayerns jeweils einen Wahlkreis, in welchem die antretenden Parteien eine eigene Liste aufstellen. Anders als beispielsweise im Bundestagswahlsystem treten hier nicht lediglich Parteien mit starren Listen an: stattdessen handelt es sich um „offene Listen“, auf welchen der Wähler für die Partei seiner Wahl mittels eines ihrer Listenbewerber votieren kann. Einerseits ist die Listenwahl mit der Zweitstimme dadurch „personalisiert“, womit ein Nachteil der Verhältniswahl ausgeglichen werden kann und der Wähler in die Lage versetzt wird, Einfluss auf die Reihenfolge der Listenmandate zu nehmen. Andererseits bietet diese Methode alle Vorteile dieses Wahlprinzips: So können die Parteien beispielsweise die Reihenfolge der Listenbewerber vor der Wahl festlegen und dadurch Einfluss auf ihre Erfolgschancen nehmen oder eigens Kandidaten an der Spitze der Liste positionieren, um ihre Wahl sicherzustellen (zum Beispiel prominente Parteimitglieder). Durch die Verrechnung der Stimmenzahlen, die auf die verschiedenen Wahlkreislisten entfallen, wird der Wählerwille, anders als in der Personenwahl, proportional abgebildet. Somit haben alle Stimmen, anders als in einer Mehrheitswahl, den gleichen Erfolgswert und keine Stimme geht verloren.
Bis 1970 galt in Bayern eine Zehn-Prozent-Hürde auf Ebene der Wahlkreise, also der Bezirke. Seit 1974 herrscht bei der Landtagswahl eine landesweite Fünf-Prozent-Hürde, die dazu führt, dass alle Stimmen für Kandidaten unberücksichtigt bleiben, auf deren Parteien im ganzen Wahlgebiet nicht mindestens fünf Prozent der gültigen Stimmen entfallen sind. Da es im bayerischen Wahlsystem keine der Grundmandatsklausel des Bundestagswahlsystems vergleichbare Regelung gibt, bedeutet dies auch, dass siegreiche Stimmkreisbewerber dadurch eventuell kein Mandat erhalten. Vergleiche dazu: Bayerische Verfassung, Art. 14 Abs. 4. Das Mandat geht in diesem Falle, wie erwähnt, an den Kandidaten mit den zweitmeisten Erststimmen.
Eine wichtige Besonderheit des Wahlsystems zeigt sich bei der Verrechnung der gültigen Stimmen in Mandate: So werden die für die Stimmkreisbewerber der Parteien und für deren Wahlkreislisten abgegebenen Erst- und Zweitstimmen zusammengezählt, um auf Grundlage der Gesamtstimmenzahlen der Parteien ihren prozentualen Anteil an der Gesamtzahl der Parlamentssitze zu errechnen. Dieser erste Verrechnungsschritt charakterisiert das Wahlverfahren im Ganzen als echte Verhältniswahl und bedeutet im Umkehrschluss, dass beide Wahlstimmen die Sitzverteilung im Landtag beeinflussen, da auch die im Stimmkreis „unterlegenen“ Stimmen gezählt werden. Die prozentualen Anteile der Parteien an den Parlamentssitzen stehen somit fest.
Besetzt werden diese wie folgt: Die Gewinner der Stimmenmehrheit in den Stimmkreisen sind gewählt, sofern ihre Partei nicht an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert ist. Ist dies der Fall, erlangt der nächsthöchstplatzierte das Mandat. Die auf die Wahlkreislisten entfallenden Mandate werden auf die erfolgreichsten Listenbewerber aller Parteien verteilt (wobei diejenigen Kandidaten unberücksichtigt bleiben, die bereits ein Direktmandat im Stimmkreis errungen haben). Für die Mandatsgabe werden sowohl die Stimmen gezählt, die ein Kandidat im Stimmkreis errungen als auch solche, die er über die Wahlkreisliste gewonnen hat.
Die konkrete Umrechnung der Prozentanteile der Parteien in die ihnen zustehenden Parlamentssitze erfolgte bis 1990 nach dem d’Hondtschen Höchstzahlverfahren, welches der Bayerische Verfassungsgerichtshof 1992 jedoch für verfassungswidrig erklärte. Seit der Landtagswahl von 1994 kommt deshalb das Hare-Niemeyer-Verfahren zur Anwendung, das weder kleine noch große Parteien bevorzugt. Wie aus den obigen Ausführungen bereits hervorgeht, geschieht die Mandatszuteilung rechnerisch auf Ebene der Wahlkreise/Bezirke, da die Mandatszahl je Wahlkreis konstant ist.
Wenn es bei der Mandatsvergabe zu Überhangmandaten kommt, indem eine Partei in einem Wahlkreis mehr Stimmkreismandate erringt, als ihr nach dem Sitzzuteilungsverfahren zustehen, bleiben ihr diese zusätzlichen Sitze erhalten. Zum Ausgleich wird die Zahl der Mandate im betreffenden Wahlkreis erhöht, bis wieder eine Hare/Niemeyer-konforme Sitzverteilung aller Listen im Wahlkreis erreicht ist (siehe auch Ausgleichsmandat). Der betreffende Wahlkreis ist dadurch im Landtag überrepräsentiert. Wenn eine Partei in mehreren Wahlkreisen die am stärksten überhängende Liste stellt, hat sie einen systematischen Vorteil dadurch, dass sie in jedem dieser Wahlkreise den letzten Sitz erhält.
In den Genuss der vom Steuerzahler finanzierten Parteienfinanzierung kommen alle Parteien, die landesweit mindestens 1 % der Zweitstimmen erzielen.

Novale

Novale ist eine Gemeinde in der Castagniccia auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika. Sie gehört administrativ zum Département Haute-Corse, zum Arrondissement Corte und zum Kanton Orezza-Alesani. Die Bewohner nennen sich die Novalais oder Nuvalacci.
Der Dorfkern liegt auf ungefähr 600 Meter über dem Meeresspiegel im korsischen Gebirge. Nachbargemeinden sind
Aghione | Aiti | Alando | Albertacce | Aléria | Altiani | Alzi | Ampriani | Antisanti | Asco | Bigorno | Bisinchi | Bustanico | Calacuccia | Cambia | Campana | Campi | Campile | Campitello | Canale-di-Verde | Canavaggia | Carcheto-Brustico | Carpineto | Carticasi | Casabianca | Casalta | Casamaccioli | Casanova | Casevecchie | Castellare-di-Casinca | Castellare-di-Mercurio | Castello-di-Rostino | Castifao | Castiglione | Castineta | Castirla | Cervione | Chiatra | Chisa | Corscia | Corte | Croce | Crocicchia | Erbajolo | Érone | Favalello | Felce | Ficaja | Focicchia | Gavignano | Ghisonaccia | Ghisoni | Giocatojo | Giuncaggio | Isolaccio-di-Fiumorbo | La Porta | Lano | Lento | Linguizzetta | Loreto-di-Casinca | Lozzi | Lugo-di-Nazza | Matra | Mazzola | Moïta | Moltifao | Monacia-d’Orezza | Monte | Morosaglia | Muracciole | Nocario | Noceta | Novale | Olmo | Omessa | Ortale | Ortiporio | Pancheraccia | Parata | Penta-Acquatella | Penta-di-Casinca | Perelli | Pero-Casevecchie | Pianello | Piano | Piazzali | Piazzole | Piedicorte-di-Gaggio | Piedicroce | Piedigriggio | Piedipartino | Pie-d’Orezza | Pietra-di-Verde | Pietraserena | Pietricaggio | Pietroso | Piobetta | Poggio-di-Nazza | Poggio-di-Venaco | Poggio-Marinaccio | Poggio-Mezzana | Polveroso | Popolasca | Porri | Prato-di-Giovellina | Prunelli-di-Casacconi | Prunelli-di-Fiumorbo | Pruno | Quercitello | Rapaggio | Riventosa | Rospigliani | Rusio | Saliceto | San-Damiano | San-Gavino-d’Ampugnani | San-Gavino-di-Fiumorbo | San-Giovanni-di-Moriani | San-Giuliano | San-Lorenzo | San-Nicolao | Santa-Lucia-di-Mercurio | Santa-Lucia-di-Moriani | Santa-Maria-Poggio | Sant’Andréa-di-Bozio | Sant’Andréa-di-Cotone | Santa-Reparata-di-Moriani | Santo-Pietro-di-Venaco | Scata | Scolca | Sermano | Serra-di-Fiumorbo | Silvareccio | Solaro | Sorbo-Ocagnano | Soveria | Stazzona | Taglio-Isolaccio | Talasani | Tallone | Tarrano | Tox | Tralonca | Valle-d’Alesani | Valle-di-Campoloro | Valle-di-Rostino | Valle-d’Orezza | Velone-Orneto | Venaco | Ventiseri | Venzolasca | Verdèse | Vescovato | Vezzani | Vivario | Volpajola | Zalana | Zuani

Paul Putzig

Paul Putzig (* 3. Oktober 1903 in Gelsenkirchen; † 12. Juli 1975 in Hamm) war ein deutscher Politiker (SPD).

Nach dem Volksschulabschluss absolvierte Putzig eine kaufmännische Lehre. Anschließend besuchte er die Volksschule und belegte Fortbildungslehrgänge. Er war bis 1933 Mitglied des Alten Bergarbeiterverbandes, schloss sich nach 1945 dem DGB an und wurde Abteilungsleiter. Im Sommer 1953 wurde er Mitglied des Oberverwaltungsgerichtes Münster.
Putzig war zunächst Mitglied der USPD und trat 1922 in die SPD ein.
Putzig war seit 1946 Ratsmitglied der Gemeinde Heessen und Kreistagsmitglied des Landkreises Beckum. Dem Deutschen Bundestag gehörte er vom 13. Februar 1954, als er für den verstorbenen Abgeordneten Robert Görlinger nachrückte, bis 1957 an. Er war über die Landesliste Nordrhein-Westfalen ins Parlament eingezogen.
Putzig amtierte von 1946 bis 1948 sowie erneut seit 1952 als Bürgermeister der Gemeinde Heessen. Von 1948 bis 1952 war er stellvertretender Landrat des Kreises Beckum.

Landtagswahl in Schleswig-Holstein 1975

Die 8. Landtagswahl in Schleswig-Holstein fand am 13. April 1975 statt. Ministerpräsident Gerhard Stoltenberg stellte sich erstmals der Wiederwahl und wurde dabei zum ersten Mal von Klaus Matthiesen, SPD-Fraktionschef und Oppositionsführer seit 1973, herausgefordert.
Bei der Landtagswahl 1971 hatte die CDU erstmals die absolute Mehrheit im Land errungen, die sie bei dieser Wahl nunmehr verteidigen wollte.
Die SPD unter Jochen Steffen konnte die Regierung nicht übernehmen. Steffen hatte sich nach seiner zweiten Niederlage aus der Politik zurückgezogen und Platz für Matthiesen gemacht.
Der von der Fünf-Prozent-Hürde befreite Südschleswigsche Wählerverband (SSW) war mit einem Abgeordneten im Landtag vertreten.
Wahlberechtigte: 1.840.596
Wähler: 1.514.646 (Wahlbeteiligung: 82,29 %)
Gültige Stimmen: 1.504.683
Die CDU konnte die absolute Mehrheit bei leichten Verlusten verteidigen. Die SPD erlitt ebenfalls leichte Verluste, während die FDP ihr Ergebnis fast verdoppelte und mit 7,1 Prozent der Stimmen in den Landtag zurückkehrte. Der SSW konnte sein Ergebnis von 1,4 Prozent halten und blieb weiterhin mit einem Abgeordneten Landtag vertreten.
1947 | 1950 | 1954 | 1958 | 1962 | 1967 | 1971 | 1975 | 1979 | 1983 | 1987 | 1988 | 1992 | 1996 | 2000 | 2005 | 2009 | 2012 | 2017

William John Burchell

William John Burchell (* 1782 in London (Fulham); † 3. März 1863) war ein britischer Naturforscher und Botaniker. Er war einer der bedeutendsten afrikanischen Forschungsreisenden. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Burch.“.

Burchell wurde als ältester Sohn des reichen Pflanzenzüchters William Burchell geboren. Er war ein sehr fähiger Naturforscher, der ausgedehnte naturgeschichtliche Sammlungen anhäufte und viele neue Arten beschrieb. Jedoch wurden seine Leistungen von seinen Zeitgenossen nicht gänzlich anerkannt, und er wurde im Alter einzelgängerisch und unglücklich.
Er entwickelte schon früh ein reges Interesse an Naturgeschichte und studierte Botanik an den Kew Royal Botanic Gardens in London (Richmond). Dann wurde er schon früh Lehrer und Botaniker auf der Insel St. Helena. Seine Verlobte Lucia Green segelte nach England, um ihn 1807 zu heiraten. Bei ihrer Ankunft jedoch gab sie bekannt, dass sie sich für den Kapitän des Schiffs entschieden hatte, und heiratete ihn. Daraufhin gab Burchell die Liebe auf und machte seinen Bakkalaureus.
Im Jahre 1810 setzte er nach Kapstadt über. Er ließ für sich ein Pferdefuhrwerk anfertigen und fuhr im Juni 1811 mit sechs Dienern des Volkes der Khoi Khoi ins Landesinnere. Diese Expedition ist in einem zweibändigen Werk dokumentiert, Travels in the interior of southern Africa (1822–1824). Er kehrte 1815 mit über 50.000 Arten nach England zurück, viele davon wurden der Naturgeschichtlichen Abteilung des British Museum in London vermacht (diese Abteilung ist heute das Londoner Natural History Museum). John Hutchinson (1884–1972) schrieb in A botanist in Southern Africa: Probably no such collection gathered by a man ever left Africa before or since. (Vermutlich hat niemand vor oder nach ihm so viel in Afrika gesammelt.)
Weil einige seiner Ausstellungsstücke während der Lagerung im British Museum Schaden genommen hatten, zerstritt er sich mit den Verantwortlichen und der Führung des Museums, beide Seiten waren sehr verärgert. Nach der Auseinandersetzung benannte der damalige Kustos für Zoologische Sammlungen Dr. John Edward Gray das Zebra Asinus burchellii nach ihm, wohlwissend, dass asinus im Lateinischen für Esel oder Dummkopf steht. Später wurden die Gattungen Asinus und Equus (Linnaeus 1758) zusammengeführt, nunmehr hieß dieses Zebra Equus burchellii (Gray, J. E. 1824).
Die folgenden zehn Jahre, 1815–1825, verbrachte er damit, die gesammelten Arten zu ordnen und zu dokumentieren. Anschließend begab er sich auf seine letzte Expedition, diesmal nach Brasilien, wo er über 20.000 Insekten sammelte, 362 Vogelarten und viele andere Tiere und Pflanzen. Er kehrte 1830 nach England zurück, wo er zur Anerkennung seiner Leistungen den Ehrendoktor von der University of Oxford erhielt. Weil seine Reisen ihm sehr viel abverlangten, zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück und wurde ein Einzelgänger. Seine letzten Jahre litt er an einer Krankheit, und letztendlich nahm er sich 1863 das Leben.
Ca. zwei Jahre nach seinem Tode spendete seine Schwester Anna Burchell einen Großteil seiner entomologischen, ethnologischen, geologischen und zoologischen Sammlungen ans Oxford University Museum of Natural History, darunter viele Vögel und Säugetiere.
Burchell zu Ehren wurde die Gattung Burchellia aus der Pflanzenfamilie der Rötegewächse (Rubiaceae) benannt.

Corgoň liga 2013/14

Die Corgoň liga 2013/14 war die 27. Spielzeit der höchsten Spielklasse im Fußball der Slowakei und die 21. Spielzeit seit 1993. Das Eröffnungsspiel bestritten, wie auch schon in der Vorsaison, der Vorjahresmeister ŠK Slovan Bratislava und der Aufsteiger DAC Dunajská Streda mit 1:1. Alle Mannschaften spielten jeweils dreimal gegeneinander.
Mars superliga: 1993/94 | 1994/95 | 1995/96 | 1996/97 | 1997/98 | 1998/99 | 1999/2000 | 2000/01 | 2001/02 | 2002/03
Corgoň liga: 2003/04 | 2004/05 | 2005/06 | 2006/07 | 2007/08 | 2008/09 | 2009/10 | 2010/11 | 2011/12 | 2012/13 | 2013/14
Fortuna liga: 2014/15 | 2015/16
Kontinentale Pokalwettbewerbe: Champions League | Europa League
Landesmeisterschaften: Albanien | Andorra | Armenien | Aserbaidschan | Belgien | Bosnien und Herzegowina | Bulgarien | Dänemark | Deutschland | England | Estland | Färöer | Finnland | Frankreich | Georgien | Gibraltar | Griechenland | Irland | Island | Israel | Italien | Kasachstan | Kosovo | Kroatien | Lettland | Litauen | Luxemburg | Malta | Mazedonien | Moldawien | Montenegro | Niederlande | Nordirland | Norwegen | Österreich | Polen | Portugal | Rumänien | Russland | San Marino | Schottland | Schweden | Schweiz | Serbien | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Türkei | Ukraine | Ungarn | Wales | Weißrussland | Zypern